K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Der Countdown läuft

Morgen ist es soweit. Dann legt der Düngemittel- und Salzproduzent K+S seine Zahlen für das vierte Quartal 2018 vor und wird wohl – was für die meisten Marktteilnehmer wohl noch spannender sein dürfte – den Ausblick für das laufende Jahr konkretisieren. Was können Anleger hiervon erwarten?

Aktuell wird damit gerechnet, dass der MDAX-Konzern für das abgelaufene Jahr wegen der hochgefahrenen Produktion im wichtigen Bethune-Werk in Kanada einen Erlösanstieg von 3,63 auf 3,97 Milliarden Euro ausweisen wird. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte hingegen – allen voran aufgrund des extrem trockenen Sommers, der zu wochenlangen Produktionsausfällen an deutschen Standorten geführt hatte – von 0,96 auf 0,38 Euro sinken. Das Nettoergebnis je Aktie dürfte sogar auf nur noch 0,26 Euro pro Anteilschein fallen, weshalb mit einer Dividendensenkung auf 0,20 Euro gerechnet wird.

 

2019 könnte richtig gut werden …
Ausgehend von diesem von diversen Sondereffekten geprägten Vorjahresergebnis stehen die Chancen nun aber sehr gut, dass K+S einer der HDAX-Konzerne mit dem stärksten Gewinnanstieg im laufenden Jahr wird. Denn zum einen sollte der Sommer 2019 (hoffentlich) nicht erneut so derart trocken werden wie im Vorjahr. Zum anderen dürfte die kostengünstige Produktion in Bethune weiter gesteigert werden (siehe Interview mit CEO Burkhard Lohr) und dadurch einen deutlich positiven Effekt auf das Konzernergebnis haben. So rechnen die Analysten für 2019 derzeit mit einem Umsatzzuwachs auf 4,3 Milliarden Euro, einem EBITDA-Anstieg von 599 auf 839 Millionen Euro und einer Verfünffachung des Nettoergebnisses von 0,26 auf 1,32 Euro je Aktie.

 

Mutige können zugreifen
Die Voraussetzungen sind gut, dass die über die letzten Jahre hinweg immer wieder gebeutelten K+S-Aktionäre 2019 wieder einmal Freude an ihrem Investment haben. Mutige Anleger können beim MDAX-Titel zugreifen. Der Stopp sollte bei 14,10 Euro belassen werden.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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