K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Das tut weh!

K+S hat seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. So kletterte der Umsatz um 1,4 Prozent auf 742 Millionen Euro, das operative Ergebnis um 90 Prozent auf 28,5 Millionen Euro und der Nettogewinn von 0,1 auf 38,3 Millionen Euro. Dennoch verfehlte K+S die Analystenschätzungen. Zudem gab es eine weitere Negativ-Meldung.

So senkte der Düngemittel- und Salzproduzent die mittelfristige Gewinnprognose. Der neue Vorstandsvorsitzende Burkhard Lohr kommentierte: „Aus heutiger Sicht ist das Ziel aus dem Jahr 2015, im Jahr 2020 ein Konzern-EBITDA von rund 1,6 Milliarden Euro erreichen zu können, nicht mehr realistisch.“ Als dieses Ziel ausgegeben wurde, sei man noch von einem kalipreis in Brasilien von 330 Dollar ausgegangene, dieser Preis dürfte nach Ansicht des Vorstandes nun wohl eher nicht mehr erreicht werden. Für das laufende Jahr sieht K+S-Chef Burkhard Lohr den Konzern weiter auf Kurs: "Wir bleiben für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich und bestätigen unsere Prognose, dass das Ergebnis spürbar steigen wird." Zur kompletten Unternehmensmeldung.

 

Aktie gibt deutlich nach
Die Aktie von K+S gibt nach den wenig erbaulichen News ab. Das ohnehin schwache Chartbild trübt sich dadurch weiter ein. Nicht investierte Anleger sollten hier weiterhin an der Seitenlinie verharren. Wer die MDAX-Titel im Depot hat, beachtet den Stopp bei 19,00 Euro oder verkauft jetzt.

 

 

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