K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Das tut richtig weh

Im frühen Handel notieren bereits einige DAX-Titel leicht im Minus. Bei den Papieren des Düngemittel- und Salzherstellers K+S beläuft sich der Kursrückgang hingegen bereits auf mehr als zwei Prozent. Der Grund hierfür dürfte vor allem ein deutlich negativer Analystenkommentar aus dem Hause der Großbank UBS sein.

Denn die Experten haben nach dem Rückzug von Potash aus dem lange schwelenden Übernahmepoker das Kursziel massiv gesenkt. Nachdem der faire Wert der K+S-Titel zuvor noch auf 39,00 Euro beziffert wurde, sind es nun gerade einmal 21,00 Euro. Dementsprechend lautet das neue Anlagevotum nun nur noch „Sell“ (zuvor: „Neutral“). Analyst Thomas Gilbert erklärte, die Aussichten für die Entwicklung der Kalipreise hätten sich eingetrübt. Er senkte daher seine Gewinnerwartungen bis 2016 um bis zu zwölf Prozent und ab 2018 um bis zu fünf Prozent. Gilbert betonte, dass die gescheiterte Übernahme durch Potash alleine schon sein Ziel um 11,00 Euro verringert habe.

 

Aktie bleibt attraktiv
DER AKTIONÄR hält hingegen weiterhin an seiner positiven Einschätzung der K+S-Aktie fest. Der jüngste Kursrutsch ist schlichtweg überzogen. Die mittel- bis langfristigen Aussichten bleiben für den DAX-Konzern gut, die Bewertung ist mit einem KGV von 9, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von 4,6 Prozent sehr günstig. Die Aktie bleibt ein Kauf (Stopp: 19,00 Euro).

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Selbst der Schnee hilft kaum noch …

In den letzten Jahren war es stets dasselbe Bild: Fiel in Europa und Nordamerika Schnee, so zog auch die Aktie des Düngemittel- und Salzkonzerns K+S an. Schließlich bescheren die Schneefälle dem Kasselaner Konzern satte Einnahmen. Doch in diesem Jahr kann die gebeutelte Aktie selbst davon nicht … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Es ist aus

Es ist zweifellos ein sehr trauriger Tag für die Mitarbeiter von K+S im Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh: Das im MDAX notierte Unternehmen hat entschieden, die Produktion dort bis Ende kommenden Jahres zu beenden, weil der wirtschaftlich rentable Abbau dort immer schwieriger werde. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Durchbruch bei K+S

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat sich nach einem jahrelangen Streit mit dem Naturschutzverein BUND endlich geeinigt. Demnach plant der Konzern, weniger Salzabfälle in der Werra zu versenken. Der BUND zieht im Gegenzug die laufende Klage gegen die aktuelle Versenkerlaubnis für K+S zurück. mehr