K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Ist das Schlimmste überstanden?

Die Aktie des Kali- und Salzproduzenten K+S hat gestern mit einem Auf und Ab auf die Zahlen reagiert. Offensichtlich waren einige Anleger bereit, Gewinn mitzunehmen. Heute steht die Aktie nach anfänglichen Gewinnen erneut unter Druck. Doch die Analysten werden mutiger.

Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat K+S nach Zahlen von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft und das Kursziel von 19 auf 26 Euro angehoben. Gemäß einer Studie vom Freitag rechnet Analyst Marc Gabriel in nächster Zeit mit einer Stabilisierung der Preise im Kali- und Magnesiumsegment, bei anhaltend hohen Absatzvolumina. Zudem dürfte das angekündigte Sparprogramm die Ertragslage von K+S verbessern.

Letzte Chance auf hohe Gewinne mit System:
TSI Premium schließt aufgrund hoher Nachfrage in Kürze
30 Prozent Rendite pro Jahr. Insgesamt 56.125 Prozent Rendite seit 1995. Ein Vermögen in Höhe von 8,43 Millionen Euro, geschaffen aus gerade einmal 15.000 Euro. Das sind die Performance-Kennziffern, hinter denen das bewährte TSI Premium-System steht. Das System, das Aktien wie Nordex, Sky, ProSieben & Co frühzeitig erkennt, das Gewinne laufen lässt und Verluste begrenzt. Seine Beliebtheit führt jetzt dazu, dass in Kürze ein Bestellstopp eingeführt wird. Nur noch wenige Plätze sind verfügbar. Entscheiden Sie sich jetzt für ein Abonnement, ehe Ihnen nur noch die Möglichkeit bleibt, sich in eine Warteliste einzutragen.

Doch ein Verkauf?

Auch die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für K+S nach einer Telefonkonferenz zum dritten Quartal von 15,00 auf 17,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf „Sell“ belassen. Der Salz- und Düngemittelhersteller habe wenig Einblicke in die geplanten Kostensenkungen geboten, schrieb Analyst Nils-Peter Fitzl in einer Studie. Das Ziel von nachhaltigen Kostensenkungen in Höhe von 150 Millionen Euro bis zum Jahr 2016 sei schwierig zu erreichen. Der Druck auf die Kalipreise dürfte anhalten.

Die ganz große Erleuchtung, wie es auf dem Kalimarkt weiter gehen wird, brachte auch die Zahlenvorlage von K+S nicht. Das dürfte nicht verwunderlich sein, da die Visibilität nach wie vor gering ist. Dennoch: Der große Gau ist ausgeblieben. Das Kostensenkungsprogramm ist überfällig. Das Volumen zugegebenermaßen ambitioniert. Ein Blick auf den Chart zeigt: Das Zwischenhoch bei 23,70 Euro steht nach wie vor als Ziel im Raum. Rutscht der Kurs jedoch unter die Marke von 18,20 Euro fallen, sollten Anleger die Reißleine ziehen. Dann droht ein Test des Tiefs bei 15,00 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Selbst der Schnee hilft kaum noch …

In den letzten Jahren war es stets dasselbe Bild: Fiel in Europa und Nordamerika Schnee, so zog auch die Aktie des Düngemittel- und Salzkonzerns K+S an. Schließlich bescheren die Schneefälle dem Kasselaner Konzern satte Einnahmen. Doch in diesem Jahr kann die gebeutelte Aktie selbst davon nicht … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Es ist aus

Es ist zweifellos ein sehr trauriger Tag für die Mitarbeiter von K+S im Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh: Das im MDAX notierte Unternehmen hat entschieden, die Produktion dort bis Ende kommenden Jahres zu beenden, weil der wirtschaftlich rentable Abbau dort immer schwieriger werde. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Durchbruch bei K+S

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat sich nach einem jahrelangen Streit mit dem Naturschutzverein BUND endlich geeinigt. Demnach plant der Konzern, weniger Salzabfälle in der Werra zu versenken. Der BUND zieht im Gegenzug die laufende Klage gegen die aktuelle Versenkerlaubnis für K+S zurück. mehr