K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 Millionen Kubikmeter.

Auf seiner Homepage erklärt K+S: „Im Falle eines hydrologischen Normaljahres in 2017 dürfte eine Vollproduktion am Werk Werra annähernd möglich sein. In Niedrigwasserperioden dürfte dies jedoch eine große Herausforderung bleiben. So könnte die Fortdauer des derzeit niedrigen Pegels dazu führen, dass die Aufnahme der vollen Produktion am Standort Hattorf trotz der erteilten Genehmigung zunächst nicht möglich ist. Ab dem Jahr 2018 wird sich die Inbetriebnahme der neuen Aufbereitungsanlage KKF positiv auf die Entsorgungssituation auswirken.“

Aktie legt zu

Die Aktie von K+S konnte im Zuge der Meldung weiter zulegen. Das zuvor stark eingetrübte Chartbild hatte sich zuletzt bereits wieder deutlich aufgehellt, weshalb mutige Trader sogar wieder zugreifne können. Allerdings bleibt die Aktie wegen einiger auch hausgemachter Probleme ein heißes Eisen. Konservative Anleger, die sich im Düngemittelbereich positionieren wollen, sollten eher einen Blick auf den norwegischen Konkurrenten Yara werfen.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Damit können Aktionäre rechnen

Es ist eine spannende Phase, in der sich K+S aktuell befindet. Es gibt viele Unwägbarkeiten über die Entwicklung der Kalipreise, die Effizienz der neuen Mine in Kanada und die Produktionsmöglichkeiten der deutschen Werke. DER AKTIONÄR zeigt auf, womit Analysten für das laufende und das kommende … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Die UBS hebt den Daumen

Die Experten der Großbank UBS haben die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S erneut näher analysiert. Demnach wird den MDAX-Titeln ein etwas höheres Aufwärtspotenzial zugestanden. Denn anstatt den bisher ausgerufenen 26,00 Euro beläuft sich der faire Wert laut den Analysten nun auf 27,00 … mehr
| Thorsten Küfner | 1 Kommentar

K+S: Kursziel steigt um 12,50 Euro

Die Experten der US-Großbank Citigroup sind bereits seit geraumer Zeit sehr skeptisch für die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S gestimmt. Das bleiben sie auch weiterhin. Allerdings haben sie zumindest von ihrem äußerst düsteren Kursziel für die MDAX-Titel etwas Abstand genommen. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das war zu wenig ….

K+S hat mit den Quartalszahlen die Markterwartungen verfehlt. So kletterte der Umsatz um vier Prozent auf 1,17 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um zwölf Prozent auf 237 Millionen Euro, der Nettogewinn betrug 0,44 Euro je Aktie. Analysten hatten mit Erlösen von 1,20 Euro und einem Gewinn … mehr