Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Jim Rogers: „Ich würde Gold auch bei 1.600 Dollar kaufen, wenn …“

Starinvestor Jim Rogers meldet sich wieder einmal zu Wort. Diesmal spricht er im Interview mit Kitco News speziell über Gold und die derzeitige Korrektur. Er bekräftigte noch einmal, dass er selbst im vergangenen Jahre keinerlei Gold verkauft habe. Im Gegenteil: Er denke sogar unter bestimmten Umständen über Zukäufe nach.

Sollte Gold beispielsweise noch einmal auf 1.000 Dollar fallen, dann wäre dies für ihn ein Grund, seine Goldkäufe zu erhöhen. Allerdings stellt er im Gespräch mit Daniela Cambone von Kitco klar, dass die 1.000 Dollar keine Prognose von ihm seien. Er sieht das Edelmetall auch von politischen Entscheidungen getrieben. Sollte es tatsächlich zu einem Krieg zwischen den USA und Russland kommen, dann würde er nach eigenen Worten Gold auch bei 1.600 Dollar kaufen und wäre froh, überhaupt noch etwas von dem Edelmetall zu erhalten.

Zudem zweifelt Rogers auch an der Werthaltigkeit des US-Dollars. Seiner Ansicht nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Dollar kollabieren wird. Zwar dürfte es in diesem Jahr noch nicht so weit sein. Doch der Zeitpunkt rücke näher. Niemals in der Geschichte der Menschheit habe es eine Nation gegeben, die sich in eine derart prekäre Lage manövriert und sich ohne Konsequenzen wieder herausgewunden habe.

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