Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Rückenwind vom größten Feind?

Der Goldpreis ist beim ersten Versuch, über die Marke von 1.300 Dollar auszubrechen, gescheitert. Doch das sollte nach einer Rallye von mehr als 100 Dollar nicht allzu verwunderlich sein. Der Rücksetzer am Freitag war von keinem sonderlich starken Rückgang bei den Minen begleitet. Der Goldpreis erfährt heute sogar schon wieder etwas Rückenwind.

Die Augen der Investoren richten sich wieder vermehrt auf die US-Notenbank Fed. Nachdem es im Dezember noch hieß, für das Jahr 2019 seien zwei Zinsanhebungen vorgesehen, wurde man wenige Tage später schon vorsichtiger. Plötzlich lässt die Fed verlautbaren, dass man keine Eile mit Zinsanhebungen habe. Goldman Sachs hat in einer Studie davon gesprochen, dass dies, zusammen mit den eher schwächeren Wirtschaftsdaten, dazu führen dürfte, dass der Dollar schwächer wird. Und das wiederum dürfte dem Goldpreis weiter auf die Sprünge helfen.

Aktuell notiert der Goldpreis rund zehn Dollar unter der Marke von 1.300 Dollar. Zwar ist die charttechnische Bedeutung der Marke eher gering – der nächste wichtige Widerstand liegt bei 1.309 Dollar – doch Investoren achten häufig auf solche Marken. Gelingt es diese Marke zu nehmen, dann dürfte das weiteres Investoreninteresse nach sich ziehen.

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