Gold
- Alfred Maydorn - Redakteur

Gold: Gute Nachrichten - 10.000 Tonnen bleiben im Tresor

Gute Nachrichten für Goldanleger. Die europäischen Zentralbanken wollen auch zukünftig ihre Goldbestände nicht verkleinern. Ein entsprechendes neues Abkommen wurde von den europäischen Zentralbanken, sowie der Schweizerischen Nationalbank unterzeichnet. Die rund 10.000 Tonnen Gold der Eurozone bleiben in den Tresoren.

Die Euro-Zentralbanken verfügen mit den 10.000 Tonnen über die größten Goldreserven der Welt. Sie hatten sich bereits 1999 darauf geeinigt, die bis dahin sehr populären Verkäufe am Goldmarkt stark zu drosseln. Jetzt gibt es ein neues Abkommen, das vorsieht, dass die Notenbanken in den kommenden fünf Jahren keine „bedeutenden“ Goldverkäufe mehr durchführen dürfen.

Käufe aus Asien

Tatsächlich gehören die Notenbanken seit 2010 sogar zu den Nettokäufern von Gold, das heißt dass die Käufe am Markt überwiegen. Vor allem asiatische Notenbanken haben in den vergangenen Jahren ihre Goldbestände aufgestockt. Insgesamt befinden sich rund 30.000 Tonnen Gold im Besitz der Notenbanken, was etwa 18 Prozent des gesamten weltweiten Goldbestandes ausmacht, der von Experten auf 170.000 Tonnen geschätzt wird.

Notenbanken kaufen mehr

Das neue Abkommen der europäischen Notenbanken wird zumindest zu einer Stabilisierung des Goldpreises führen. Für neuerliche Preissteigerungen ist allerdings eine erhöhte Nachfrage vonnöten. Aber auch hier sieht es gut aus: Im ersten Quartal des laufenden Jahres haben Zentralbanken netto 122 Tonnen Gold gekauft und damit 44 Prozent mehr als im vierten Qaurtal 2013.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Vive la France

Der Goldpreis steht heute im frühen Handel unter Druck. Der Grund: Die Frankreichwahl hat zwar noch keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht. Doch offensichtlich ist der von vielen befürchtete Links- oder Rechtsrutsch ausgeblieben. Und damit fließt das Geld aus dem sicheren Hafen Gold wieder in die … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Ein fader Beigeschmack

Der Goldpreis pendelt rund um die Marke von 1.280 Dollar – doch der langfristige Abwärtstrend konnte bislang nicht geknackt werden. Auch Silber fehlen derzeit die Impulse. Reichlich bewegung gibt es jedoch bei den Minenaktien. Markus Bußler erklärt, was das alles mit dem GDXJ auf sich hat. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Ein neuer Goldrausch?

Charttechnik kann so einfach sein – manchmal vielleicht gefährlich einfach. Der Goldpreis hat am Dienstag überraschend die 200-Tage-Linie überwinden können und startet aktuell einen Angriff auf den langfristigen Abwärtstrend. Wird dieser geknackt, steht charttechnisch einem Anstieg Richtung der … mehr