Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold + Öl: Die Trendwende!

Steht der gesamte Rohstoffsektor vor einer nachhaltigen Trendwende? Diese Frage möchte man nach einem mittlerweile vierjährigen Bärenmarkt bei nahezu allen Rohstoffen auf Anhieb mit „natürlich nicht“ beantworten. Dennoch: Die Zeichen mehren sich, dass es zumindest mittelfristig einen Trendwechsel geben könnte.


Der Ölpreis kämpft sich nach oben. Das mag überraschen, schließlich ist das Gros der Analysten nach wie vor extrem bearish für den Ölpreis. Kursziele von 20 Dollar haben die Runde gemacht. Das Überangebot ist nach wie vor groß. Dennoch: Die Zahl der aktiven US-Förderstellen erreichte zuletzt ein Fünfjahrestief. Offensichtlich geben mehr und mehr Frackingprojekte aufgrund des Preisdrucks auf. Und das wird die Angebotsseite mittelfristig entlasten. Aus charttechnischer Sicht sieht Öl wieder besser aus.

Gold mit Lebenszeichen


Der Goldpreis sendet ebenfalls ein Lebenszeichen. Obwohl das Fed-Protokoll nahe legt, dass das Tehma Zinserhöhung nicht ausgestanden ist und spätestens im Dezember wieder in den Mittelpunkt rücken könnte, legt der Goldpreis heute zu. Die Marke von 1.150 Dollar ist dabei von entscheidender Bedeutung. Gelingt es, diesen Widerstand aus dem Markt zu nehmen, stehen die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung gut. Auch aus saisonaler Sicht könnte der Goldpreis Rückenwind bekommen. Jahresende und insbesondere Jahresanfang waren in den vergangenen Jahren gute Zeiten für den Goldpreis.

Große Produzenten gewinnen


Die Aktien der großen Rohstoff-Produzenten legen zu. Die Aktie von Freeport-McMoRan ist hierfür ein gutes Beispiel. Vor zwei Wochen in der Printausgabe von DER AKTIONÄR bei 9,00 Euro empfohlen, konnte das Papier mehr als 36 Prozent zulegen. Sicher: Das hat auch mit dem Einstieg von Carl Icahn zu tun, der das Unternehmen umkrempeln will. Doch gerade dieser Einstieg von Icahn zeigt noch etwas anderes:

Das Smart Money positioniert sich


Es fließt wieder das sogenannte Smart Money in den Sektor. Große Investoren positionieren sich mittlerweile in großem Stil in dem Bereich. Sie sind in der Regel die ersten, die einen neuen Trend aufspüren – oder vielleicht sogar auslösen. Die Zeichen mehren sich, dass der vierjährige Bärenmarkt – wie alle zyklischen Bärenmärkte an der Börse – seinem Ende entgegen eilt.


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