Alibaba
- Martin Weiß - stellv. Chefredakteur

Gigantischer US-Fonds schlägt bei Alibaba zu, verkauft Apple und Amazon

Chinas E-Commerce-Unternehmen Alibaba beeindruckt nicht nur Privatanleger mit seinen Wachstumsraten. Ein amerikanischer Pensionsfonds hat ebenfalls bei den Aktien zugeschlagen. Das Timing der Käufe ist beneidenswert. 

Alibaba ist im laufenden Jahr um mehr als 30 Prozent im Kurs gestiegen und DER AKTIONÄR hält eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung für wahrscheinlich. Vor allem für Langfristanleger bietet sich auch jetzt noch der Einstieg an. 

Der amerikanische Pensionsfonds The Teacher Retirement System (TRS) teilt offenbar die positive Einschätzung der Redaktion. Aus einem offiziellen Dokument der US-Wertpapieraufsicht SEC geht hervor, dass das Management seinen Anteil an Alibaba vergrößert hat, während die Positionen größerer US-Techs reduziert wurden. 

Der TRS ist der größte öffentliche Pensionsfonds im US-Bundesstaat Texas. Laut Barrons's verwaltet der Fonds ein Vermögen von 154 Milliarden Dollar, wovon rund 10,7 Milliarden Dollar auf Investments in US-Aktien entfallen. 

Wie die SEC-Dokumente zeigen, hat der TRS zwischen September und Dezember 2018 seine Position etwa an Apple um 355.340 Aktien reduziert. Ebenfalls gekappt wurden die Bestände in Microsoft (um 647.000 Aktien) und bei Amazon (-36.600). 

Hingegen stockten die Fondsmanager ihre Position an Alibaba kräftig um 141.000 Aktien auf. Das Timing ist beneidenswert. In dem Dokument wird der Wert der Position nicht mit 149 Millionen Dollar angegeben. Nach dreimonatiger Kursrallye notiert Alibaba jedoch deutlich höher und die Position dürfte bei unveränderter Größe rund 200 Millionen Dollar schwer sein. 

DER AKTIONÄR meint: Anleger lassen bei Alibaba die Gewinne laufen und sichern die Position mit einem Stopp ab. 

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