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- Maximilian Völkl

General Electric nach dem Hammer-Deal - jetzt spricht der Chef

Der milliardenschwere Verkauf der Biopharmasparte von General Electric an Danaher hat für Aufsehen gesorgt. Doch die US-Industrieikone ist mit dem Konzernumbau damit noch lange nicht am Ziel angekommen. CEO Larry Culp hat sich nun geäußert und erklärt, dass die Schulden weiter gesenkt werden müssen.

In einem Brief an die Aktionäre teilte Culp mit, dass eine Dividende im Rahmen der Wettbewerber angepeilt wird. GE müsse aber „umsichtig und bald“ die Schulden reduzieren. „Wir haben mehr Optionen zur Verfügung um Cash zu generieren – das hilft, den Verschuldungsgrad zu senken. Das umfasst auch Baker Hughes und Wabtec sowie weitere Flexibilität für unser fortgeführtes Healthcare-Geschäft“, so der GE-Chef.

Der Danaher-Deal ist ein wichtiger Schritt, um den schlingernden Industrieriesen wieder in die Spur zu bringen. Doch die Aussagen Culps zeigen, dass der Weg nach wie vor weit ist. Das Konglomerat GE muss deutlich verschlankt und die Bilanz gestärkt werden. Nur dann hat die neue Strategie von GE, sich künftig auf Kraftwerkssparte, Erneuerbare Energien und Luftfahrt zu fokussieren eine Chance auf Erfolg.

Gewinne laufen lassen

Die GE-Aktie zeigt sich derzeit sehr volatil. Nach dem Kurssprung am Montag und dem anschließenden Rücksetzer rückt nun die 11-Dollar-Marke wieder ins Visier. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist gut, auch wenn Anleger immer wieder Rückschläge einkalkulieren müssen. DER AKTIONÄR ist auf der Long-Seite, Mutige bleiben dabei.

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