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- Maximilian Völkl

General Electric: Was für ein Fiasko!

Die Krise des US-Traditionskonzerns General Electric ist nach wie vor nicht beendet. Die Aktie notiert inzwischen wieder nahe ihres Tiefs bei 10,28 Euro. Selbst einstellige Kurse scheinen beim einst wertvollsten Konzern der Welt auf Euro-Basis zeitnah möglich. Erneut belastet die Kraftwerkssparte.

Die Sparte GE Power, die ohnehin das Sorgenkind des Konzerns ist, bereitet wieder Probleme. In den neuesten Kraftwerksturbinen sei ein Fehler gefunden worden, teilte der Konzern bereits am Donnerstag mit. Bislang sind Gasturbinen betroffen, die der Versorger Exelon in Betrieb hatte. Doch auch weitere Turbinen könnten betroffen sein.

Exelon teilte zwar mit, dass inzwischen eine Lösung für den Fehler – in Zusammenhang mit einer Metalllegierung gibt es ein „Oxidationsproblem“ – gefunden wurde. Die Kosten für GE sind aktuell aber noch unklar. Die erneute Hiobsbotschaft in der Krisensparte sorgt nun erneut für Abgabedruck bei der Aktie. Aufgrund des Preisdrucks und der schwachen Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken hatte GE bereits im vergangenen Jahr eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Auch 12.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden.

Finger weg

Viele Trader spekulieren bei GE seit Monaten auf die Trendwende. Doch der Konzern hat die Krise noch nicht überwunden. Immer wieder tauchen neue Probleme auf, das Vertrauen bei den Anlegern schwindet zunehmend. DER AKTIONÄR rät Anlegern, auf keinen Fall ins fallende Messer zu greifen und an der Seitenlinie bleiben.

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