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- Maximilian Völkl

General Electric: Neue Hiobsbotschaft - AKTIONÄR-Leser satt im Plus

Die Euphorie bei General Electric ist bereits wieder abgeebbt. Nachdem die Aktie nach dem Chefwechsel vor zwei Wochen deutlich nach oben gesprungen ist, nähert sich der Kurs inzwischen wieder rapide der 10-Euro-Marke. Am Freitag hat die Industrieikone zudem den Termin für die Quartalszahlen verschoben.

Ursprünglich wollte GE am 25. Oktober Einblick in die Bücher gewähren – jetzt werden die Zahlen erst am 30. Oktober veröffentlicht. Die Begründung: Der neue Konzernchef Larry Culp soll mehr Zeit zur Einarbeitung bekommen. An der Börse kommt das naturgemäß nicht gut an. Es besteht die Gefahr, dass mit der Verschiebung auch erneute Hiobsbotschaften verkündet werden. So sind beispielsweise weitere Abschreibungen möglich.

Es erscheint fraglich, welche Erkenntnisse Culp innerhalb von fünf Tagen gewinnen kann, die den Quartalsbericht von GE beeinflussen. DER AKTIONÄR hat bereits in den vergangenen Tagen mehrfach darauf hingewiesen, dass beim Industriekonzern die Risiken nach wie vor groß sind. Durch den neuen Termin für die Zahlen wird diese Ansicht noch einmal verstärkt.

Short startet stark

In der aktuellen Ausgabe hat sich DER AKTIONÄR ausführlich mit GE beschäftigt. Wer der Short-Empfehlung gefolgt ist, kann sich bereits über satte Gewinne freuen. DER AKTIONÄR rät nun dazu, den Stoppkurs auf Einstand nachzuziehen, um das Risiko zu minimieren.

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