- Thomas Bergmann - Redakteur

Gefahr für die Weltwirtschaft - Nikkei schwach - DAX vor Problemen

Befürchtungen über eine Eskalation des globalen Handelskriegs haben am Wochenende wieder neue Nahrung bekommen. Verantwortlich ist wieder einmal Donald Trump, der eventuell alle chinesischen Einfuhren mit Zöllen belegen will. Die Finanzminister und Notenbankchefs der G20 warnen vor erhöhten Risiken für das Weltwirtschaftswachstum. 

Der Nikkei ist angesichts eines wiedererstarkten Yen und der schlechten Nachrichten vom G20-Treffen zum Wochenauftakt um 1,3 Prozent gefallen. Zusätzliche Verunsicherung rührte daher, die Bank of Japan würde auf ihrer Sitzung in der kommenden Woche über Änderungen an ihrer Geldpolitik diskutieren.

Angst vor Währungskrieg

Nach den starken Verlusten am Freitag notiert der Dollar zurzeit nahezu unverändert. US-Präsident Trump hatte getwittert, er sei bereit für weitere Zölle. Zudem warf er China. der Europäischen Union und anderen vor, ihre Währungen zu manipulieren und klagte über den starken Dollar. Auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires war US-Finanzminister Steven Mnuchin dann bemüht, die Sorgen vor einem Währungskrieg aus der Welt zu räumen.

Der DAX bewegt sich zur Stunde knapp oberhalb von 12.500 Punkten und damit wieder unterhalb der wichtigen 12.600-Punkte-Marke. Die nächste starke Unterstützung liegt bei 12.400 Zählern und sollte tunlichst nicht unterschritten werden. Falls doch drohen weitere Abgaben in Richtung 12.100 Punkte.

DER AKTIONÄR ist vergangene Woche im Turbo-Short DD2V4R ausgestoppt worden. In der neuen Ausgabe 30/2018 wurde ein Stop-Buy-Limit auf der Long-Seite platziert, das sich immer weiter entfernt. Anleger sollten entsprechend an der Seitenlinie verharren.

 

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