Fresenius
- Marion Schlegel - Redakteurin

Fresenius und Tochter Fresenius Medical Care unter den Top 5 im DAX: Aktien gelingt Ausbruch auf neues Jahreshoch

Nach einer kleinen Verschnaufpause bei der Aufholbewegung können die Aktien von Fresenius und der Tochter Fresenius Medical Care am heutigen Dienstag wieder kräftig zulegen. Fresenius Medical Care gewinnt mehr als drei Prozent auf 66,04 Euro und ist damit hinter Wirecard und Covestro der drittstärkste Wert des Tages im DAX. Die Mutter Fresenius legt 2,3 Prozent auf 46,87 Euro zu und ist der fünfbeste Wert des Tages im deutschen Leitindex.

Fresenius profitierte zuletzt von einer positiven Einschätzung der US-Investmentbank Merrill Lynch. Sie hat die Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft. Das Kursziel sehen die Experten nun bei 53 Euro. Die Sorgen der Investoren hinsichtlich der Restrukturierung der Helios-Kliniken seien verständlich, aber die Bewertung sei mittlerweile zu weit gesunken, erläuterte Analyst Patrick Wood in einer Studie seine Einschätzung. Eine eingehendere Analyse der Geschäfte der Infusionssparte Kabi im Vergleich mit Pfizer lege zudem die Vermutung nahe, dass die Konzernziele für den Gewinn je Aktie noch Luft nach oben hätten, so Wood weiter. Es sei an der Zeit, wieder "konstruktiver" zu werden für die Aktie des Medizinkonzerns.

Bei der Tochter Fresenius Medical Care steht derzeit der Abschluss der Übernahme von NxStage Medical im Fokus. Hier wurde die Frist zuletzt aufgrund von Verzögerungen der Prüfung durch die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission (FTC) aufgrund der Haushaltssperre in den USA verlängert. Die verlängerte Frist ende, nachdem die FTC 60 aufeinander folgende Tage im Normalbetrieb gearbeitet hat, spätestens aber am 6. August 2019, heißt es in einer Mitteilung.

Jahresergebnis 2018 am 20. Februar

Spannend wird es bei beiden Werten am 20. Februar. Dann veröffentlichen Fresenius und die Tochter Fresenius Medical Care ihre Ergebnisse zum vierten Quartal 2018 sowie zum Gesamtjahr 2018. DER AKTIONÄR ist bei Fresenius im Dezember mit einem Abstauberlimit eingestiegen. Anleger lassen die Gewinne mit nachgezogenem Stopp laufen.

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