Commerzbank
- Werner Sperber - Redakteur

FM: Günstig bewertete Commerzbank ist auf einem sehr guten Weg

Focus Money verweist zwar auf die Branchen-Probleme, also vor allem die niedrigen Zinsen, welche auch auf der Commerzbank lasten. Anders als bei der Deutschen Bank sind die juristischen Risiken aus „halbseidenen Geschäften“ überschaubar. Zudem arbeitete sich das zweitgrößte deutsche, private Geldinstitut schrittweise aus der Krise und steht mittlerweile deutlich solider da, als noch vor einigen Jahren. Bis zum Jahr 2020 soll sich die Rendite auf das materielle Eigenkapital auf mehr als sechs Prozent erhöhen. Dazu sollen Einsparungen im Volumen von 1,1 Milliarden Euro beitragen sowie 1,4 Milliarden Euro bessere Ergebnisse. Alleine im Privatkundengeschäft soll sich das Ergebnis um mindestens 450 Millionen Euro erhöhen. Dafür sollen zwei Millionen neue Kunden gewonnen werden.

 

Focus Money zitiert Markus Rießelmann, Bayerische Landesbank: „Sehr ambitioniert.“ Die Kosten für den Konzern-Umbau und die Digitalisierung drücken zudem zunächst auf die Gewinnspannen. Eine Dividende dürfte frühestens ab dem Jahr 2019 gezahlt werden. Wenn die Commerzbank diese Ziele jedoch erreicht, wird die schon jetzt günstig bewertete Aktie für Anleger interessant. Vorerst jedoch sollten Investoren aufgrund des Umfelds auf deutsche Bankaktien verzichten.

 


 

Kaufe teuer, verkaufe teurer!

Autor: Terranova, Joe
ISBN: 9783864700446
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 31.10.2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und EBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Die Investment-Welt von heute ist nicht mehr die, die sie einmal war. Das hat Konsequenzen für seit Jahrzehnten erfolgreiche Anlagestrategien. Eine der beliebtesten ist „Buy and Hold“. Auch sie mag gut funktioniert und den Anlegern sehr ordentliche Erträge beschert haben. Damit ist es jedoch nicht zuletzt aufgrund der enorm gestiegenen Volatilität an den Märkten vorbei. Das vergangene Jahrzehnt hat laut Joe Terranova den Beweis erbracht – Anleger haben so gut wie nichts verdient oder sogar Verluste erlitten. Joe Terranova gibt mit diesem Buch dem Leser die Instrumente an die Hand, mit denen er auch in der veränderten Investment-Welt profitabel investieren kann. Momentum-Aktien, Aktien, die sich mit Schwung in eine Richtung entwickeln, sind dabei das entscheidende Vehikel. Terranova erklärt ausführlich, worauf es bei der Umsetzung der Momentum-Strategie ankommt. Er gibt aber auch eine Reihe ganz allgemeiner Tipps für Privatanleger, zum Beispiel: Investment-Teams bilden, einen Investment-Terminkalender führen, das Portfolio sechs bis acht Mal im Jahr überprüfen und gegebenenfalls anpassen – alle beruhend auf der immensen Erfahrung des Investment-Profis.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank vor Mega-Kaufsignal

Die Commerzbank gehört im laufenden Jahr zu den Unternehmen mit dem höchsten Kursplus im DAX. Das Wertpapier bringt es auf 33 Prozent seit dem Jahreswechsel. Der Leitindex kann mit Plus zwölf Prozent Gewinn nicht mithalten. Die Notierung der Commerzbank könnte den Vorsprung bald sogar noch ausbauen. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Zweistellige Kurse voraus

Die Aktie der Commerzbank gehört zu den besten Werten des DAX im laufenden Jahr. Seit Jahresbeginn liegt die Notierung bereits 34 Prozent im Plus. Der Leitindex schaffte bisher nur 12 Prozent. Die Marke von 10,00 Euro kann bereits diese Woche fallen. DER AKTIONÄR erklärt, was Anleger dann erwartet. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: So will Zielke profitabler werden!

Die Commerzbank hat im Auftaktquartal ein höheres Ergebnis erzielt als erwartet. Die niedrigen Zinsen bremsen die Bank jedoch weiterhin. Vorstandsvorsitzender Martin Zielke sagt: „Es wird noch Zeit brauchen, bis unser Wachstum die Belastungen aus dem negativen Zinsumfeld deutlich übertreffen wird“. … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Da ist das Ding!

Die Erwartungen an die Zahlen der Commerzbank für das erste Quartal sind vergleichsweise gering gewesen. Analysten gingen im Schnitt nur von einem Nettogewinn von 107 Millionen Euro aus. Vorstandsvorsitzender Martin Zielke überraschte die Märkte aber mit einem Gewinn von 217 Millionen Euro. Im … mehr