DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Fed als Stimmungskiller - DAX vor Umkehrsignal

Die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, hatte am Vorabend richtig viel Staub aufgewirbelt und für zusätzliche Verunsicherung bei den Anlegern gesorgt. So will die Fed noch in diesem Jahr damit beginnen, ihre 4,5 Billionen Dollar große Bilanz zu verkürzen. Der DAX fiel zwischenzeitlich auf 12.119 Zähler, steht aber mittlerweile wieder 40 Punkte höher. Eine mögliche Umkehrformation ist aber damit noch nicht vom Tisch.

Island Gap

Bei dieser Formation handelt es sich um ein sogenanntes "Island Gap" oder "Inselumkehr". Definiert wird dies durch um ein Top im Chart, das nach beiden Seiten von Gaps (Kurslücken) umgeben ist. Es schwebt also wie eine Insel über den umgebenden Kursen. Diese Island Gaps sind in der Reghel sehr aussagekräftig und haben eine hohe Prognosequalität.

 dax

Um dieses Umkehrsignal zu verhindern, müsste der DAX schnellstmöglich die obere Kante der jüngsten Kurslücke bei 12.212 Punkten erreichen. Richtig euphorisch könnte man bei Kursen oberhalb von 12.312 Punkten werden, dem Jahreshoch auf Schlusskursbasis. Dann sollte einem Sprung auf das Allzeithoch von Juli 2015 nichts mehr im Wege stehen.

 

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

"Als wäre es 1999"

18 Jahren nach dem Platzen der Dotcom-Blase ist die Gier nach schnellem Reichtum wieder deutlich zu spüren.Vergangene Woche legte das niederländische Fintech-Unternehmen Adyen mit einer Kursverdopplung beim Debüt an der Börse einen fulminanten Start hin. "Der Zahlungsdienstleister, der im letzten … mehr