Lufthansa
- Werner Sperber - Redakteur

Euro am Sonntag: Die Deutsche Lufthansa kann abstürzen

Die Euro am Sonntag verweist auf die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten einschließlich der Terrorgefahren, welche die Deutsche Lufthansa belasten. Deshalb senkte der Vorstand aktuell die Ziele für das laufende Gesamtjahr. Statt eines geringen Zuwachses beim bereinigten operativen Ergebnis soll es nun etwas weniger werden als im Vorjahr. Dabei legte dieses Ergebnis im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 529 Millionen Euro zu, obwohl der Umsatz leicht auf 15 Milliarden Euro sank.

Zuletzt gab es Gerüchte, die Deutsche Lufthansa würde Teile von Air Berlin kaufen, um die Billigflug-Tochterfirma Eurowings zu stärken. Anleger sollten derzeit Abstand von der mit einem KBV von 1,0 und einem KGV von 4 für das nächste Jahr bewerteten Aktie halten. Die Euro am Sonntag schreibt, wenn die Notierung auf weniger als zehn Euro sinkt, droht ein weiterer Rücksetzer bis auf acht Euro. Das Kursziel beträgt 11,50 Euro und die Absicherung sollte bei 8,80 Euro gesetzt werden.

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