Electronic Arts
- Benedikt Kaufmann

Electronic Arts: Spielerisch reich werden

Gestern nach Handelsschluss veröffentlichte der Spieleentwickler Electronic Arts seine Quartalszahlen. Top-Zahlen, Top-Ausblick – Electronic Arts lieferte und der Markt belohnte. Die Aktie springt um sieben Prozent nach oben.

Starke Zahlen

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2017 wird erneut deutlich: Gamer lieben die Videospiele von Electronic Arts. So stieg die Spielerzahl des Multiplayer-Shooters „Battlefield 1“ im Vergleich zu seinem Vorgänger um 50 Prozent auf 19 Millionen Spieler an. Ebenso erfolgreich: „FIFA 17“ – 21 Millionen Gamer spielten den aktuellen Teil der jährlich erscheinenden Fußball-Simulation.

Der Erfolg des Spiele-Portfolios hat einen positiven Einfluss auf die Bilanz. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 1,53 Milliarden Dollar, der operative Gewinn (EBITDA) legte sogar um 25 Prozent auf 750 Millionen Dollar zu. An den starken Ergebnissen des Konzerns sollen die Aktionäre beteiligt werden. Electronic Arts plant für die nächsten zwei Geschäftsjahre einen Aktienrückkauf über 1,20 Milliarden Dollar. Auch in den vergangen zwei Jahren kaufte der US-Konzern eigene Aktien – jedoch nur in Höhe von einer Milliarde Dollar.

Starker Ausblick

Neben dem Rückkauf dürfte auch der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2018 die Anleger positiv stimmen. Erwartet werden Umsatzzuwächse von fünf Prozent und ein um 18 Prozent höheres EBITDA als im Vorjahr. Viel hängt hier vom Erfolg des im Herbst erscheinenden „Star Wars: Battlefront 2“. Noch ist zum Top-Spiel nichts bekannt, außer dass es rund dreimalsoviele Inhalte liefern soll wie der Vorgänger.

Plus 23 Prozent seit Jahresbeginn

Zügig geht es für Electronic Arts in Richtung AKTIONÄR-Kursziel von 117 Euro. Die mit einem 18er KGV von 23 bewertete Aktie legte seit Jahresanfang rund 23 Prozent zu. Die starken Spielereihen, die Entwicklung neuer Marken und der größer wachsende Gaming-Markt dürften auch in Zukunft weiteres Potential für Kursgewinne bereithalten. Dabei bleiben.

 


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode

Autor: John F. Wasik
ISBN: 9783864702471
Seiten: 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

John Maynard Keynes ist einer der einflussreichsten Volkswirte des 20. Jahrhunderts. Kaum bekannt ist hingegen, dass er auch einer der kompetentesten und innovativsten Investoren war.

John F. Wasik zeigt uns einen weitgehend unbekannten John Maynard Keynes. Wir erfahren, wie seine volkswirtschaftliche Ansichten sein Anlageverhalten beeinflusst haben und umgekehrt. So wandelte er sich vom Rohstoffspekulanten zum Value-Investor. Wasik arbeitet heraus: Keynes’ Einsichten zu Buy and Hold, Diversifikation oder den Vorzügen von Dividenden-Aktien sind zeitlos und sollten auch von Anlegern des 21. Jahrhunderts zur Kenntnis genommen werden. Nicht umsonst hat er großen Einfluss auf Star-Investoren wie Warren Buffett und George Soros ausgeübt. Zeit für einen Blick auf den Investor Keynes.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Benedikt Kaufmann | 1 Kommentar

Gaming-Aktien: Die großen Trends bleiben bestehen

Bei den großen Spielekonzernen kommen die Umsätze schon lange nicht mehr ausschließlich aus dem Verkauf von Videospielen. Einen entscheidenden Teil der Einnahmen bringen Zusatzinhalte und Mikrotransaktionen. Ein unglaublich profitables Geschäft für Konzerne wie Activision Blizzard und Electronic … mehr