Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

EamS: Die Deutsche Bank hat keinen Plan

Die Euro am Sonntag erklärt, in diesem Sommer haben die Deutsche Bank und die Commerzbank jeweils die Chancen eines Zusammenschlusses untersucht. Verhandlungen sind jedoch unterblieben – vorerst. John Cryan, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sagte auf eine entsprechende Anfrage des „Handelsblatt“: „Wir wollen die Deutsche Bank eigentlich erst mal kleiner und einfacher machen.“ Der Sanierungsdruck ist allerdings groß und Fachleute sagen, Fusionen von deutschen und europäischen Banken würden der Branche gut tun. Cryan ist der Wettbewerb in Deutschland zu groß, er sagte: „Es gibt in Deutschland schlicht zu viele Banken.“ Wegen des starken Wettbewerbs würden die Banken nicht so viel sparen, wie sie könnten. Zudem verlangen die Politiker von den Banken immer mehr Eigenkapital vorzuhalten. Die Europäische Zentralbank erschwert das Geschäft der Banken durch Niedrig- und sogar Strafzinsen. Die Unternehmen wiederum haben im ersten Quartal des laufenden Jahres, trotz dieser niedrigen Zinsen, weniger Kredite nachgefragt als ein Jahr zuvor.

Cryan wird Filialen schließen. Das reicht der Euro am Sonntag jedoch nicht als Strategie. Zudem laufen die Geschäfte der Deutschen Bank schlecht, das Eigenkapital ist zu niedrig und die Risiken aus den vielen Gerichtsverfahren sind hoch. Deshalb könnte Cryan schließlich doch neue Aktien verkaufen wollen oder müssen. Anleger sollten die Aktie deshalb verkaufen.


 

Business Adventures

Autor: John Brooks
ISBN:9783864702525
Seiten: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. März 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Wenn Bill Gates in seinem Blog ein Buch zum „besten Wirtschaftsbuch“ kürt und nebenbei erwähnt, dass er es sich vor Jahren von Warren Buffett geliehen hat, dann kommt das dabei heraus: Ein seit Jahren vergriffenes Werk wird wieder zum Bestseller.
„Business Adventures“ wurde erstmals im Jahr 1968 veröffentlicht. Es enthält zwölf Essays des New Yorker-Journalisten John Brooks, in denen dieser beschreibt, wie sich das Schicksal gigantischer Unternehmen durch einen Schlüsselmoment entschied. Sie geben einen zeitlosen und tiefen Einblick in die Mechanismen der Wirtschaft und der Wall Street. Bis vor wenigen Monaten war das Buch jahrelang vergriffen. Dann lobte Bill Gates es über den grünen Klee. Der Rest ist Geschichte. „Business ­Adventures“ schoss umgehend in die Bestsellerlisten. Nun liegt das Werk für die nächste Generation von ­Unternehmern und Anlegern vor.

 

 

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