Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Dividendenperle Royal Dutch Shell: 56 Prozent Potenzial

Eines vorweg: Das Chartbild der Aktie von Royal Dutch Shell hat sich im gestrigen Handel weiter eingetrübt, weshalb ein Kauf unter charttechnischen Aspekten derzeit nicht sinnvoll wäre. Im Auge behalten sollte man die Titel des Energieriesen nach Ansicht der Experten des Analysehauses Bernstein aber auf jeden Fall.

Denn Analyst Osvald Clint hält auch nach der Nachricht, wonach Royal Dutch Shell die Bohraktivitäten in Alaska vorerst einstellen wird (mehr unter: Royal Dutch Shell knickt ein), an seiner positiven Einschätzung („Outperform“) für die Aktie fest. Er verwies neben den ökonomischen Risiken auch auf die hohen ökologischen Gefahren in diesem Gebiet. Das Kursziel für die Anteilscheine des britisch-niederländischen Öl- und Gasproduzenten sieht er indes unverändert bei 2.360 Pence (umgerechnet 32,03 Euro), was satte 56 Prozent über dem aktuellen Kursniveau liegt.

Unbedingt Bodenbildung abwarten!

DER AKTIONÄR hält an seiner bisherigen Einschätzung fest: Die mit einem 2016er-KGV von 12 und einem KBV von 0,9 günstig bewertete Shell-Aktie bleibt weiterhin attraktiv und der Top-Pick im Ölsektor. Hinzu kommt eine satte Dividendenrendite von knapp 7,5 Prozent!

Noch nicht investierte Anleger sollten vor einem Einstieg jedoch noch eine Bodenbildung abwarten. Wer die Aktie bereits hat, beachtet den Stopp bei 18,50 Euro.


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