Drillisch
- Maximilian Völkl

Dividendenperle Drillisch unter Druck: Keine Panik!

Mit einem deutlichen Minus zählt die Drillisch-Aktie am Freitag zu den schwächsten Werten im TecDAX. Anleger brauchen aber keine Angst zu bekommen. Der Mobilfunkanbieter hat seine Dividende ausgeschüttet – und bei einer stattlichen Rendite von rund 4,5 Prozent fällt der Kursabschlag entsprechend deutlich aus.

Am Donnerstag hatten die Anleger auf der Hauptversammlung von Drillisch die Anhebung der Dividende von 1,70 auf 1,75 Euro je Aktie abgesegnet. Damit schüttet der Konzern insgesamt 95,8 Millionen Euro aus. Zudem wurden Vorstand und Aufsichtsrat wie erwartet entlastet. Der Konzern hat zuletzt auf Grund von Übernahmen den Umsatz im ersten Quartal deutlich gesteigert, allerdings hat dafür die Marge gelitten.

Auf dem aktuellen Niveau muss für die Drillisch-Aktie aber noch nicht Schluss sein. Analyst Mathieu Robilliard sieht die Telekom-Branche in einer Sektorstudie für den weiteren Jahresverlauf gut gerüstet. Seine Einstufung für Drillisch lautet „Overweight“ mit einem Kursziel von 60 Euro. Dies bedeutet bei den derzeitigen Kursen ein Potenzial von rund 60 Prozent.

Gute Aussichten

Die Aktie hat sich zuletzt gut erholt. Trotz des Dividendenabschlags notiert der Titel noch deutlich über der Unterstützung bei 36 Euro. Somit dürfte es bald wieder nach oben gehen. Mit den Wachstumsplänen ist Drillisch auf dem richtigen Weg. Anleger können weiter zugreifen. Der Stopp des AKTIONÄR liegt bei 31,50 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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