Fresenius
- Michel Doepke - Redakteur

Dividenden-Aristokrat Fresenius: Ziele bestätigt – optimistischer für Kabi

Fresenius kann auf ein solides zweites Quartal zurückblicken. Organisch verbuchte der DAX-Konzern ein Wachstum von rund vier Prozent, wobei Wechselkurseffekte von Dollar und Yuan ein besseres Ergebnis verhindert haben. Dennoch sieht sich Fresenius auf Kurs, die gesteckten Jahresziele zu erreichen. Für die Sparte Fresenius Kabi erhöhten die Bad Homburger sogar die EBIT-Prognose.

Unter Berücksichtigung der Wechselkurseffekte muss Fresenius im Konzernverbund einen Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 8,4 Milliarden Euro verkraften.

Quelle: Fresenius

Prognosen haben Bestand

Fresenius rechnet unverändert mit einem Umsatzplus von fünf bis acht Prozent im laufenden Geschäftsjahr, das Konzernergebnis soll um sechs bis neun Prozent (zu konstanten Wechselkursen) zulegen. Für Kabi wird wird nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum zwischen minus 2 und plus 1 Prozent in Aussicht gestellt. Zuvor hatte Fresenius mit einem EBIT-Rückgang von sechs bis drei Prozent gerechnet.

Langfristig aussichtsreich

Die Wechselkursthematik hat sich einmal mehr negativ auf die Quartalsbilanz von Fresenius ausgewirkt. Damit war allerdings im Vorfeld zu rechnen. Auf lange Sicht dürfte sich ein Engagement beim DAX-Konzern auszahlen. Dabeibleiben!

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Marion Schlegel | 0 Kommentare

Fresenius: Aktie mit Achterbahnfahrt

War Fresenius noch am Mittwoch der mit Abstand stärkste Wert im DAX, ist die Aktie heute ganz am Ende der Liste zu finden. Der Titel verliert 2,7 Prozent auf 41,23 Euro. Doch diese Bewegung ist nicht ungewöhnlich. Die Aktie arbeitet derzeit an einer Bodenbildung. Zuvor war das Papier massiv unter … mehr
| Börsen.Briefing. | 0 Kommentare

Fresenius-Aktie: Worauf es jetzt ankommt

Fresenius bildete vergangene Woche den Schluss- und Tiefpunkt einer Serie an Negativ-Meldungen. Die Aktie des Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens brach am Freitag brachial in sich zusammen, verlor 17,71 Prozent ihres Wertes. Erst die Schlussglocke stoppte den Verfall. Ursächlich für den … mehr