Wirecard
- Nikolas Kessler - Volontär

Wirecard: War’s das schon?

Die Aktie von Wirecard notiert am Freitagnachmittag rund zwei Prozent im Minus und gehört damit zu den schwächeren Werten im TecDAX. Geht dem Zahlungsabwickler kurz vor dem Allzeithoch die Puste aus?

Mit einem Minus von über drei Prozent gehört die Wirecard-Aktie auf Wochensicht zu den größten Verlierern im Technologiewerteindex. Dabei hat die Woche eigentlich positiv begonnen: Am Dienstag hatte der Vorstand die EBITDA-Prognose für das laufende Jahr von 290 bis 310 Millionen Euro auf 298 bis 312 Millionen Euro angehoben.

Die Aufstockung sei zwar nicht besonders deutlich, aber gleichwohl ein gutes Zeichen, kommentierte ein Börsianer. Viele Anleger hatten sich trotzdem mehr erhofft, denn nach einer ersten positiven Reaktion dominierten anschließend die roten Vorzeichen.

 

Angesichts der jüngsten Aussagen zur Geschäftsentwicklung sowie der im zweiten Quartal durch die Übernahme des Prepaid-Kreditkarten-Geschäfts der Citigroup eingeleiteten Eroberung des US-Marktes bleibt DER AKTIONÄR für die operative Entwicklung grundsätzlich optimistisch eingestellt.

Stopp nachziehen!

Auch aus charttechnischer Sicht ist noch nichts verloren – das Allzeithoch ist nach wie vor in Reichweite. Nach dem Kursanstieg von über 50 Prozent seit März wächst jedoch das Risko von Gewinnmitnahmen. Entsprechend sollten investierte Trader den Stoppkurs in den Bereich der 90-Tage-Linie bei 41,80 Euro nachziehen.

 


 

Business Adventures

Autor: John Brooks
ISBN:9783864702525
Seiten: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. März 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Wenn Bill Gates in seinem Blog ein Buch zum „besten Wirtschaftsbuch“ kürt und nebenbei erwähnt, dass er es sich vor Jahren von Warren Buffett geliehen hat, dann kommt das dabei heraus: Ein seit Jahren vergriffenes Werk wird wieder zum Bestseller.
„Business Adventures“ wurde erstmals im Jahr 1968 veröffentlicht. Es enthält zwölf Essays des New Yorker-Journalisten John Brooks, in denen dieser beschreibt, wie sich das Schicksal gigantischer Unternehmen durch einen Schlüsselmoment entschied. Sie geben einen zeitlosen und tiefen Einblick in die Mechanismen der Wirtschaft und der Wall Street. Bis vor wenigen Monaten war das Buch jahrelang vergriffen. Dann lobte Bill Gates es über den grünen Klee. Der Rest ist Geschichte. „Business ­Adventures“ schoss umgehend in die Bestsellerlisten. Nun liegt das Werk für die nächste Generation von ­Unternehmern und Anlegern vor.

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