K+S
- Fabian Strebin - Redakteur

K+S: Licht am Ende des Tunnels?

Norbert Steiner geht: K+S hat ab Mai 2017 einen neuen Vorstandschef. Der bisherige Finanzvorstand Burkhard Lohr soll es in Zukunft richten und den Turn-around schaffen. Die Analysten sind begeistert.

Dax-Rausschmiss, Übernahmeversuche und Probleme mit Umweltschäden beutelten die K+S Aktie in den letzten Monaten. Der Aufsichtsrat zieht jetzt die Reißleine und hat den bisherigen Finanzchef Burkhard Lohr zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Im Mai 2017 soll er den Posten von Norbert Steiner erben, der in Rente geht. Auch bei den Abwasserproblemen durch Salzverschmutzungen kann K+S Fortschritte vorweisen. Nach Unternehmensangaben wird seit dieser Woche am Standort Wintershall wieder produziert. Auch in Unterbreizbach stehen die Maschinen nicht mehr still, wenn auch nur vorerst.

Analysten optimistisch

Mehrere Analysten äußerten sich positiv zur jüngsten K+S Personalentscheidung. „Burkhard Lohr ist eine exzellente Führungsperson. Mit seiner Ernennung bekennt sich K+S zu einer klaren Strategie“, so Analyst Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe. Auch wenn er sein Kursziel von 23 auf 22 Euro leicht gesenkt hat, empfiehlt er den Titel unverändert zum Kauf. Ebenfalls fair bewertet bei 22 Euro sieht Kepler Cheuvrex den Konzern. Analyst Christian Faitz findet es erfreulich, dass Finanzchef Lohr der neue CEO wird. „Er hat bei Investoren ein gutes Ansehen und hat es auch in schwierigen Zeiten geschafft, den Konzern vor einer Kapitalerhöhung zu bewahren.“ Auch für Faitz ist die Aktie ein Kauf.

Besser Aussichten, aber…

Mit dem Austausch des CEO sorgt K+S für frischen Wind an der Führungsspitze. Positiv zu werten ist auch die Wiederaufnahme der Produktion an mehreren Standorten in Deutschland. Belastend wirkt sich aber nach wie vor das schlechte Chartbild aus. Interessierte Anleger warten ab, bis sich hier die Situation aufhellt

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