Commerzbank
- Fabian Strebin - Redakteur

Chartcheck-Commerzbank: Kursgewinne voraus!

Im Windschatten der Unicredit schraubt sich heute auch die Aktie der Commerzbank nach oben. Ein wichtiger Widerstand wurde geknackt. Was Anleger jetzt beachten sollten.

Der Kapitalbedarf der Unicredit wird auf sieben bis acht Milliarden Euro geschätzt. Mit dem Verkauf der Beteiligung an der polnischen Pekao-Bank soll ordentlich Cash in die Kasse gespült werden. Der Anteil ist nach Schätzungen 2,5 Milliarden Dollar wert. Die Transaktion weckt Hoffnungen auf eine Entspannung der italienischen Bankenkrise. Auch die Commerzbank profitiert davon heute deutlich. Außerdem hat sich charttechnisch die Situation aufgehellt.

Widerstand überwunden

Mit dem Sprung über den Widerstand bei 6 Euro hat die Aktie zugleich den kurzfristigen Abwärtstrend von Anfang Juli verlassen. Hält das positive Sentiment an, könnte schnell die 90-Tage-Linie bei 6,55 Euro in den Fokus rücken. Weitere Hürden auf dem Weg nach oben sind der massive Widerstand im Bereich 7 Euro und der mittelfristige Abwärtstrend bei 7,20 Euro. Daytrader setzen auf eine Erholung bis 6,55 Euro zur 90-Tage-Linie. Langfristig-orientierte Anleger warten dagegen eine weitere Verbesserung des Chartbildes ab.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Keine Panik – Story bleibt intakt

Der Kurs der Commerzbank-Aktie ist in dieser Woche wie der Gesamtmarkt unter Druck geraten. Gerade Finanztitel litten unter den geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea. Anleger sollten jedoch nicht in Panik verfallen. Der jüngste Kursrückgang bietet eine lukrative Einstiegschange. mehr
| Fabian Strebin | 1 Kommentar

Commerzbank: Steigt der Bund aus?

Die Aktie der Commerzbank gibt heute wieder Vollgas und führt mit einem Plus von mehr als drei Prozent den DAX an. Der Grund: Nach der Bundestagswahl im September könnte sich der Finanzminister schnell von den Commerzbank-Anteilen trennen. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank ist die Nummer 1

Der Euro Stoxx Banks als europäischer Branchenindex für Finanzinstitute hat eine fulminante Rallye hinter sich: Auf Sicht von zwölf Monaten stieg das Börsenbarometer um mehr als 60 Prozent. Im Vergleich zum Kursplus der Commerzbank-Aktie ist das allerdings schwach. Denn die Notierung legte im … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Schlechter als erwartet, aber…

Die Commerzbank hat im zweiten Quartal das Nettoergebnis von plus 209 auf minus 624 Millionen Euro verschlechtert und damit auch die Schätzungen der Analysten von minus 556 Millionen Euro verfehlt. Allerdings hatte der Vorstand schon zuvor die Erwartungen gedämpft und dabei auf Rückstellungen für … mehr