Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Die Deutsche Bank und die Scheichs: Was läuft da?

Die Aktien der Deutschen Bank schossen gestern um annährend fünf Prozent in die Höhe. Für Furore sorgte ein Artikel des Manager Magazins, dass ausländische Investoren bis zu 25 Prozent bei einer Kapitalerhöhung zeichnen würden. Mit dabei soll die Herrscherfamilie aus Katar, die Al Thanis, sein. Die halten bereits fast zehn Prozent an dem Geldhaus. Außerdem wurde über eine Beteiligung der Staatsfonds aus Katar und Abu Dhabi, sowie eines chinesischen Investors, spekuliert.

Zusammenarbeit unwahrscheinlich

Dass die Al Thanis ihren Anteil an der Deutschen Bank aus strategischen Gründen aufstocken könnten, ist schon länger bekannt. Ein Einstieg des Staatsfonds aus Abu Dhabi wäre dagegen eine Überraschung. Denn der Fonds hatte vor geraumer Zeit schon einmal eine Beteiligung an dem Konzern besessen. Die wurde dann aber verkauft, da man das Vertrauen in die Deutsche Bank verloren hatte. Mit einem Aktienpaket an der Citigroup hat man im Zuge der Finanzkrise zudem hohe Verluste eingefahren. Zum Staatsfonds aus Katar besteht außerdem kein gutes Verhältnis, weshalb eine Kooperation als unwahrscheinlich gilt. Interesse könnte dagegen in Saudi-Arabien bestehen. Hier gab es zuletzt positive Aussagen zur Deutschen Bank von einem Berater des eigenen Staatsfonds.

Noch nichts entschieden

Vorbörslich notieren die Aktien der Deutschen Bank wieder etwas schwächer. Wer sich am Ende an einer Kapitalerhöhung beteiligt, muss sich zeigen, wenn es soweit ist. Interessenten gibt es offenbar. Zuvor muss CEO Cryan noch den Hypothekenstreit in den USA beilegen. Trader können weiterhin auf eine Aufwärtsbewegung bis zur 200-Tage-Linie bei 14,28 Euro setzen. Alle anderen meiden die Aktien

 


 

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