- Markus Bußler - Redakteur

Die Alternative zu Gold: Think Zink

Industriemetalle werden von Anlegern meist links liegen gelassen. Zu unrecht. So ließ sich zum Beispiel mit Nickel in den vergangenen Wochen jede Menge Geld verdienen. Der Grund: Indonesien hat ein Exportverbot für Nickelerz erlassen. Jetzt macht sich das nächste Industriemetall auf, nach oben auszubrechen: Zink.

Während ein Großteil der Anleger Gold und Silber zwar auf der Rechnung haben, denkt kaum jemand wirklich an Zink, Nickel oder Kupfer. Doch der Zinkpreis ist gerade aus einem mehrjährigen Seitwärtstrend ausgebrochen. Für Anleger ergibt sich daher schon allein aus charttechnischer Sicht eine gute Einstiegsgelegenheit. Doch damit nicht genug. Auch aus fundamentaler Sicht sollte sich ein Einstieg lohnen. So sind die Lagerbestände an der LME zuletzt deutlich gesunken. Und auch die Minenproduktion sollte im laufenden und im kommenden Jahr rückläufig sein. Viele große Minen stehen am Ende ihres Minenlebens und man hat in der Vergangenheit schlicht und ergreifend versäumt, neue Kapazitäten aufzubauen. Das dürfte sich rächen und könnte auf dem Markt zu einem Angebotsdefizit führen.

Risikobewusste Anleger können mit einem Mini-Long auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung setzen. DER AKTIONÄR rät dabei zu dem Derivat mit der WKN AA7 K1Z. Der Schein verfügt über einen Hebel von 2,4 und hat seine Stop-Loss-Schwelle bei 1.583,00 Dollar. Aufgrund des hohen Risikos sollte nur eine kleine Position eingesetzt werden. Als Stoppkurs bieten sich 5,50 Euro an.

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