Dialog Semiconductor
- Michael Schröder - Redakteur

Dialog Semiconductor: Apple, Samsung und Co schieben an – Real-Depot-Turbo startet durch

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass Dialog Semiconductor von der starken Nachfrage nach Tablet-Computern und Smartphones profitiert und daher die Umsatzprognose angehoben hat. Analysten und Investoren zeigen sich erfreut. Die TecDAX-Aktie legt deutlich zu. Der Wave-Call im Real-Depot profitiert überproportional.

Dank einer starken Nachfrage im Segment Mobile Systems erwartet Dialog Semiconductor im vierten Quartal einen bereinigten Umsatz von mindestens 310 Millionen Dollar. Bislang hatte der TecDAX-Konzern, der Chips für mobile Geräte wie Smartphones herstellt und in der Branche als Zulieferer des iPhone-Herstellers Apple gilt, nur 270 bis 295 Millionen Dollar für möglich gehalten. Durch den Umsatzschub kurz vor Ende des Geschäftsjahres ist der Halbleiterhersteller auch für das Gesamtjahr optimistischer. Statt 826 bis 851 Millionen Dollar sollen nun 2013 mindestens 866 Millionen Dollar in der Bilanz stehen. Die vollständigen Zahlen will das Unternehmen am 20. Februar vorlegen.

Im Anschluss an die Meldung gab es Applaus von den Analysten. „Weihnachten kommt früh in diesem Jahr“, titelte Commerzbank-Analyst Thomas Becker in einem Morgenkommentar. Der Halbleiterhersteller profitiere nicht nur von den Verkäufen des iPhone 5S, der iPads Air/Mini sowie den Lieferungen an China Mobile durch Apple, sondern auch von einem vorteilhaften Absatzmix. DZ-Bank-Analyst Harald Schnitzer sieht Dialog Semiconductor auf einem guten Weg. Die Diversifikation schreite voran. Mittelfristig werde mit Blick auf die Umsatzentwicklung die Dominanz des Großkunden Apple abnehmen. Treiber dürften Zukäufe in verwandten Geschäftsfeldern sowie neue Kunden im Smartphone- und Tablet-PC-Markt sein. Weiter zulegen dürfte das Unternehmen etwa beim Apple-Rivalen Samsung. Bernd Laux, Analyst bei Kepler Cheuvreux, rechnet damit, dass die Gewinnerwartungen des Marktes für 2013 um bis zu fünf Prozent sowie für 2014 um bis zu sieben Prozent steigen dürften.

Beflügelt von den guten Nachrichten sollten die TecDAX-Papiere nun weiter Kurs auf den Abwärtstrend (akt. bei 15,30 Euro) nehmen. Mit dem Sprung über diese Marke würde ein massives Kaufsignal generiert – der Weg bis in den Bereich um 17,80 Euro beziehungsweise 19 Euro wäre geebnet. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter mit einem Wave-Call von der Deutschen Bank mit einer Trading-Position auf steigende Kurse. Die Position liegt aktuell über 30 Prozent im Plus.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)

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