Deutsche Telekom
- Jan Fankhänel

Deutsche Telekom: 5G Auktion – Treibt der Bieterwettstreit die Kosten ins Unermessliche?

Bei der letzten Mobilfunkauktion in Deutschland lagen die Gesamtkosten nach 224 Runden für die Unternehmen bei insgesamt 4,385 Milliarden Euro. Der aktuelle Wettstreit um die 5G-Mobilfunkfrequenzen läuft in Deutschland nun schon seit 231 Runden und ist somit die bis jetzt längste Mobilfunkauktion. Doch wie sieht es mit den Kosten für die Unternehmen aus?

Beteiligt an der aktuellen Auktion sind die Mobilfunkunternehmen Deutsche Telekom, Vodafon, Telefonika und 1&1 Drillisch, welche die Preise immer weiter in die Höhe treiben. So liegen die Höchstgebote nach Angaben der Bundesnetzagentur jetzt bereits bei 5,526 Milliarden Euro. Diese liegen nun mehr als eine Milliarde über den Geboten der letzten Auktion im Jahr 2010. Grund hierfür ist vor allem Neuling 1&1 Drillisch, der das erste Mal im Kreis der drei anderen etablierten Unternehmen mitbieten darf und sich nicht gerade zurückhält.

Experten waren ursprünglich von Kosten in maximaler Höhe von fünf Milliarden Euro ausgegangen. Das Überschreiten dieser Schwelle führt dazu, dass sich die Aktienkurse der genannten Mobilfunkunternehmen aktuell schlechter entwickeln als die der meisten DAX30 und MDAX Konzerne. Die Summe ist allerdings noch nicht so hoch, dass sich Anleger ernsthaft Sorgen machen müssten. Gernauers dazu kann dem folgenden Artikel entnommen werden.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Telekom.

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