Deutsche Post
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Post: Das sind die neuesten Schätzungen

Die deutliche Senkung der Gewinnprognose für das laufende Jahr hat die Aktie der Deutschen Post massiv unter Druck gebracht. Zudem haben dies zahlreiche Analysten zum Anlass genommen, ihre Schätzungen für den Logistikriesen zu überarbeiten. DER AKTIONÄR zeigt auf, was nun vom DAX-Konzern erwartet wird.

Für das laufende Jahr gehen die Experten davon aus, dass die Post einen Umsatz von 61,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 60,4 Milliarden Euro) erzielen dürfte. Das EBIT soll demnach nun nur noch bei 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,7 Milliarden Euro) liegen, der Gewinn pro Aktie bei 1,82 Euro (2,15 Euro).

Für das kommende Jahr wird von einem Erlösanstieg auf 64,9 Milliarden Euro ausgegangen. Das EBIT soll auf 4,3 Milliarden Euro klettern, der Nettogewinn je Anteilschein auf 2,29 Euro.

Mittelfristiges Ziel auch in Gefahr
Für das Jahr 2020 erwarten die Analysten im Durchschnitt einen Umsatz von 67,2 Milliarden Euro, einen Gewinn von 2,49 Euro je Aktie und ein EBIT von 4,7 Milliarden Euro – damit würde die Post auch ihr jüngst erneut bestätigtes Mittelfrist-Ziel von einem EBIT von 5,0 Milliarden Euro verfehlen.

 

Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die Deutsche Post bleiben grundsätzlich gut, dennoch droht ein verfehlen der 2020er-Ziele. Wegen des kurzfristig deutlich angeschlagenen Chartbildes sowie dem zerstörten Vertrauen – der Vorstand verringerte schließlich die EBIT-Prognose nur einem Monat nach Bestätigung um knapp ein Viertel – sollten Anleger vorerst weiter an der Seitenlinie verharren.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Deutsche Post: Wann endet die Talfahrt?

Über mehrere Handelstage hinweg ging es mit der Aktie der Deutschen Post stetig bergab. Nun arbeiten die Anteilscheine des Bonner Logistikriesen an einer Bodenbildung. Sollte dies nicht gelingen, geht der Abverkauf weiter. DER AKTIONÄR zeigt daher auf, wo die nächsten Unterstützungen für die … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Deutsche Post: Das schmerzt …

Die Deutsche Post kann das Briefporto nicht wie geplant zum Jahreswechsel anheben, sondern muss sich wohl noch mehrere Monate gedulden. Im Zuge dessen ging es mit dem Aktienkurs des Logistikriesen deutlich nach unten. Für weiteren Gegenwind sorgen nun auch die Experten der Großbank HSBC. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Deutsche Post: Neun Euro mehr sind drin

Auch die Aktie der Deutschen Post hat derzeit mit einem insgesamt eher schwachen Gesamtmarkt zu kämpfen. Nachdem die nachhaltige Trendwende mit dem gescheiterten Ausbruchsversuch über die Marke von 32,20 Euro vorerst gescheitert ist, setzt sich die Konsolidierung fort – für mutige Anleger eine gute … mehr