Deutsche Post
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Post: 36 Euro oder 26 Euro?

Die Deutsche Post hat gestern den Kauf der britischen UK Mail bekannt gegeben und damit einige Experten überzeugen können (siehe unter: Deutsche Post: Das sagen die Experte zur Übernahme). Nun haben sich die Experten von Goldman Sachs und UBS zu Wort gemeldet – und sind bezüglich der Einschätzung der Aktie gespalten.

So hat die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für die Deutsche Post nach der angekündigten Übernahme des britischen Paketdienstes UK Mail auf "Conviction Buy List" belassen. Das Kursziel wurde mit 36 Euro bestätigt, was fast 30 Prozent über dem aktuellen Kursniveau liegt. Analyst Matija Gergolet räumte ein, dass der Zukauf an sich zwar klein sei. Aber der Schritt zeige, dass die Deutsche Post gewillt sei, ihr Geschäft in weiteren europäischen Ländern auszuweiten.

Nur wenig Einfluss
Die UBS hat die Einstufung für die DAX-Titel auf "Neutral" mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Analyst Dominic Edridge betonte, das Geschäft stehe im Einklang mit der Strategie, das Paketnetz in Europa über Zukäufe auszubauen. Die Rückkehr auf den britischen Markt sei zwar etwas überraschend angesichts der Probleme, die die Post dort gehabt habe - das Express- und das Paketgeschäft sollten aber getrennt gehalten werden. Da es sich nur um eine kleinere Übernahme handele, wertet er das Geschäft eher neutral für den DAX-Konzern.

 

Das beste Quartal kommt erst
Auch DER AKTIONÄR geht nicht davon aus, dass die Übernahme von UK Mail größere Einflüsse auf die Gewinnentwicklung der Deutschen Post haben dürfte. Dennoch passt der Zukauf in die Strategie des DAX-Konzerns. Die Aussichten für den Logistikriesen bleiben gut, die Bewertung der Aktie ist zudem weiterhin günstig und auch die Saisonalität spricht klar für die Aktie (in den vergangenen Jahren legte der DAX-Titel stets im vierten Quartal zu). Anleger können zugreifen (Stopp: 23,00 Euro).

(Mit Material von dpa-AFX)


 

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Autor: Schwager, Jack D.
ISBN: 9783864701801
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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