Lufthansa
- Marion Schlegel - Redakteurin

Deutsche Lufthansa auf Platz 2 hinter der Deutschen Bank: Startet die Aktie jetzt durch?

Die Aktie der Deutschen Lufthansa gehört zu den fünf besten Werten des DAX im Monatsvergleich. Mehr als 13 Prozent konnte der Titel zuletzt zulegen. Und auch heute ist die Aktie enorm gefragt. Mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 13,81 Euro ist die Lufthansa hinter der Deutschen Bank der zweitbeste Wert im DAX. Damit befindet sich der Wert nur noch knapp unter der charttechnisch enorm wichtigen Hürde von 14 Euro. Gelingt der Ausbruch darüber dürfte das Papier relativ schnell das 52-Wochen-Hoch, das Anfang Februar dieses Jahres bei 15,53 Euro ausgebildet wurde, in Angriff genommen werden. DER AKTIONÄR empfiehlt investierten Anlegern, an Bord zu bleiben und bestehende Positionen mit einem Stopp bei 12,00 Euro nach unten abzusichern.

Kaufempfehlung bestätigt

Positiv äußerte sich zuletzt auch die britische Investmentbank HSBC. Die Analysten haben die Einstufung für die Lufthansa vor den Quartalszahlen der europäischen Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber auf "Buy" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Dank einer starken Nachfrage und gesunkener Kerosinpreise sollten die Gewinne der Airlines im Jahresvergleich deutlich gestiegen sein, so Analyst Andrew Lobbenberg in einer Branchenstudie vom Montag. Die Umsätze könnten sich fortan aber mit zunehmendem Kapazitätswachstum abschwächen. Die Lufthansa zählt der Experte zu seinen favorisierten Werten, weil die Umstrukturierung schneller laufen könnte als gedacht.

Kursziel angehoben

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Lufthansa von 14,70 auf 16,70 Euro angehoben, die Einstufung allerdings auf "Hold" belassen. Die europäischen Fluggesellschaften dürften über ein starkes drittes Quartal berichten, schrieb Analyst Anand Date in einer Branchenstudie vom Montag. Auf der Umsatzseite dürfte sich das Geschäft für Lufthansa im dritten Quartal deutlich besser entwickelt haben als im Vorquartal. Entsprechend sollten die Ergebnisse für das Jahresvierte und der Ausblick für das Folgequartal stark ausfallen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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