Deutsche Börse
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Börse: Mit dem 3D-Messi Geld verdienen

Die Deutsche Börse hat sich mit dem Fintech The Naga Group zusammengetan und plant eine Handelsplattform für virtuelle Gegenstände, sogenannte Ingame items. Diese können die unterschiedlichsten Formen annehmen – von einfachen Punkten bis hin zu konkreten Gegenständen – und werden den Spielern beim Erreichen eines neuen Levels oder der Bewältigung von bestimmten Aufgaben gutgeschrieben. Bisher konnten Ingame items auch direkt bei den Herstellern gekauft, oder über illegale Plattform getauscht werden. Mit der Switex GmbH will die Deutsche Börse den Handel aus der Grauzone holen und am wachsenden Trend profitieren.

Milliardenmarkt wird erschlossen

Der Markt für Ingame Items soll ein Volumen von 46 Milliarden Dollar umfassen und eine jährliche Wachstumsrate von zehn Prozent aufweisen, so die Deutsche Börse. „Nach unserer Einschätzung besteht in der Gaming-Community eine große Nachfrage nach Wegen, Ingame-Items in einem fairen, sicheren und legalen Umfeld zu handeln. Wir bieten Computerspielern die Möglichkeit, virtuelle Wertgegenstände, die sie durch ihre Fähigkeiten und Bemühungen erworben haben, zu Geld zu machen“, sagt Yasin Qureshi, CEO der Naga Group.

Konkret sollen Gamer über die neue Handelsplattform ihre virtuellen Gegenstände gegen Switex-Punkte eintauschen können. Diese können dann wiederum gegen andere Ingame Items getauscht werden.

Fundamental gut aufgestellt

Die Gründung von Switex zeigt: das Innovationstempo bei der Deutschen Börse bleibt hoch. Die politische Unsicherheit durch zahlreiche Wahlen und Abstimmungen bleibt in den nächsten Monaten dürfte dem Marktbetreiber in die Hände spielen. Zudem profitiert man schon jetzt über die US-Tochter Clearstream von steigenden Zinsen in den USA. Das nicht mehr günstige KGV von 17 ist durch die Wachstumsaussichten gerechtfertigt. Anleger greifen zu bei der Aktie und lassen sich von einer Dividendenrendite von 3,1 Prozent verwöhnen. Wo 2017 noch satte Ausschüttungen winken, erfahren Sie im neuen Dividendenreport.

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