Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Mögliche Kapitalerhöhung - Deutsche-Bank-Aktie vor Absturz?

Den Aktien der Deutschen Bank drohen am Donnerstag nach Einschätzung eines Händlers  Kursverluste. Als Grund nannte er einen Bericht der Financial Times (FT), dem zufolge einige Investoren den Druck auf das Institut erhöhen, die Kapitallage zu verbessern und neue Aktien
auszugeben.

"Keine guten Nachrichten"

"Das sind keine guten Nachrichten", gab der Börsianer zu bedenken. Denn vor einigen Wochen habe die Deutsche Bank noch betont, sie plane keine Kapitalerhöhung. Entsprechend dürfte sich die Aktie weiter unterdurchschnittlich entwickeln.

Charttechnisch betrachtet hat die Deutsche Bank zuletzt bei 31 Euro einen Doppelboden ausgebildet. Sollte dieses Niveau nachhaltig unterschritten werden, drohen den Aktionären ungemütliche Zeiten. Fraglich ist dann auch, ob die psychologisch wichtige 30-Euro-Marke gehalten werden kann.

Deutsche Bank; Chart;

Ruhig bleiben!

Noch handelt es sich um Gerüchte, von daher sollten Anleger bei der Deutschen Bank die Ruhe bewahren. Außerdem muss eine Kapitalerhöhung nicht zwangsläufig zu einem Kursabsturz führen, zumal im Hinblick auf die bevorstehenden Stresstests eine bessere Kapitalausstattung wünschenswert wäre.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr