Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche Bank: Neue Aktien im Sonderangebot?

Deutsche Bank, DB, Logo, 20130227

Die Aktien der Deutschen Bank stehen am Mittwoch nach Medienberichten über den Bezugspreis der anstehenden Kapitalerhöhung vorbörslich unter Druck. Die 30-Euro-Marke rückt in immer weitere Ferne. Nach Meinung von Goldman Sachs sollte man das Papier aber nicht mehr verkaufen. Die Analysten haben die Aktie hochgestuft.

Spanne am unteren Ende

Die von den Medien genannte  Bezugspreisspanne von 21,00 bis 21,50 Euro liege am unteren Ende der Erwartungen, was die Aktien zunächst etwas unter Druck setzen könnte, sagte ein Händler. Ein möglicher Rücksetzer könnte sich allerdings als Kaufgelegenheit erweisen.

Die Investmentbank Goldman Sachs sieht jedenfalls keinen Grund mehr, sich von den Papiere zu trennen. Analyst Jernej Omahen strich seine Verkaufsempfehlung und bewertet die Papiere nun mit "Neutral". Das Kursziel wurde aber von 35,70 auf 32,30 Euro gesenkt.

Abwarten

Noch handelt es sich um Spekulationen, wie die Konditionen für die anstehende Kapitalerhöhung aussehen werden. Angesichts der Probleme, mit denen die Banken derzeit kämpfen, ist aber zu erwarten, dass die Bank bei ihrer Kapitalmaßnahme den Aktionären entgegenkommen muss. Eine detaillierte Einschätzung zur Aktie gibt es im nächsten AKTIONÄR (25/2014).

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank schmeißt 3.200 Kunden raus

Die Deutsche Bank hat im Handelsbereich die Geschäftsbeziehungen zu 3.200 Kunden eingestellt, wie das Wall Street Journal berichtet. Dadurch sollen Kosten reduziert und die langfristige Stabilität der Bank gesichert werden. Bereits 2015 hatte CEO John Cryan gesagt, dass man sich von der Hälfte der … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Es wird immer schlimmer

Die Umfragen hatten es bereits angedeutet: Die Italiener haben die Verfassungsreform von Premier Renzi abgelehnt. Nach Medienberichten will er im Laufe des Tages zurücktreten. Für die europäischen Banken sind das keine guten Nachrichten. Auch die Deutsche Bank könnte durch eine neue Vertrauenskrise … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank und Commerzbank: Viel zu teuer

Das Referendum in Italien am kommenden Sonntag sorgt an den Märkten für Nervosität. Nicht nur italienische Bankaktien wurden in den vergangen Tagen abverkauft. In Deutschland standen auch die Commerzbank und die Deutsche Bank auf der Abschussliste der Anleger. Egal wie die Abstimmung in Italien … mehr