Deutsche Bank
- Marion Schlegel - Redakteurin

Deutsche-Bank-Aktie: Analysten mit Skepsis

Die Analysten von JPMorgan haben die Aktie der Deutschen Bank näher unter die Lupe genommen. Dabei haben sie ihre Einschätzung reduziert. Bislang hatte JPMorgan den DAX-Konzern mit einem „Overweight“-Rating und einem Kursziel von 40 Euro auf der Kaufempfehlungsliste. Nun bewerten die Analysten die Aktie lediglich mit „Neutral“. Das Kursziel wurde ebenfalls reduziert – auf 38 Euro. Dies liegt aber immer noch gut 14 Prozent über dem Schlusskurs vom Mittwoch.

Starke Charttechnik

Nichtsdestotrotz – aus charttechnischer Sicht sieht es bei der Deutschen-Bank-Aktie wieder besser aus. Der kürzlich geglückte Sprung über die Marke von 32,70 Euro war für die Aktie der Deutschen Bank enorm wichtig. Denn damit gelang dem Bankentitel der Ausbruch aus dem seit Anfang dieses Jahres ausgebildeten Abwärtstrend. Nun wäre der Weg nach oben für den DAX-Titel, der auch den Widerstand bei 32,90 Euro aus dem Weg räumen konnte, vorerst frei. Erst im Bereich um 36 Euro lauern wieder ernsthaftere Hürden. Das Ziel lautet weiterhin 40,00 Euro, der Stopp sollte bei 30,50 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Andreas Deutsch | 1 Kommentar

Egbert Prior: Meine erste Aktie

Aller Anfang ist schwer an der Börse – das gilt sowohl für Profis als auch für Amateure. Exklusiv für den AKTIONÄR erinnert sich Egbert Prior, langjähriger Herausgeber der Prior Börse, an sein erstes Investment. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Hört doch endlich auf!

Am Anfang war es einfach nur lästig: Mehrere demokratische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus forderten immer wieder Informationen von der Deutschen Bank über die Beziehungen zu Donald Trump. Der Konzern gilt als einer der größten Gläubiger des Präsidenten. Was anfangs nur wie ein politisches … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Eine Million ist zu wenig

Wer mehr als eine Million Euro anlegen kann, hat sich bislang bei der Deutschen Bank von „Normal-Investoren“ unterschieden. Der Konzern hat dieses Klientel gesondert von den normalen Privatkunden in der Vermögensverwaltung betreut. Damit soll jetzt Schluss sein, denn die Bank will auch hier sparen. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Vorsicht vor dem zweiten Quartal

Der Turnaround bei der Deutschen Bank ist in vollem Gange. Im Herbst will der Vorstand weitere Details zur Reintegration der Postbank in den Mutterkonzern bekannt geben. Und auch die organisatorische Abspaltung der Fondstochter Deutsche Asset Management für den Teilbörsengang soll dann … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Der Nebel lichtet sich

Die Reintegration der Postbank in die Deutsche Bank und der Teilbörsengang der Deutschen Asset Management sind nur ein Teil der neuen Strategie des Gesamtkonzerns: CEO John Cryan will sich auch von unprofitablen Geschäftsfeldern trennen und Segmente verkaufen, die nicht zum Kerngeschäft der Bank … mehr