Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie: Analyst sieht kein Potenzial mehr

Die Aktie der Deutschen Bank steht am Donnerstag leicht unter Druck. Der Titel nähert sich dem Kursziel von Equinet-Analyst Philipp Häßler.

Häßler hat die Einstufung für Deutsche Bank nach einer Strafzahlung auf "Halten" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Einerseits sei es positiv, dass die Bank im Zusammenhang mit Zinsmanipulationen jetzt zu einer Einigung mit der Europäischen Kommission gekommen sei, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Die Höhe der Einigung von 725 Millionen Euro entspreche auch in etwa seinen Erwartungen. Die Risiken durch juristische Altlasten blieben aber bestehe und es seien auch weitere Rückstellungen zu erwarten.

Rekordstrafe

Die EU hatte gegen die Deutsche Bank und weitere internationale Großbanken am Mittwoch im Zinsskandal eine Rekordstrafe von 1,7 Milliarden Euro verhängt. Auf die Deutsche Bank entfällt mit 725 Millionen Euro der Großteil. Die EU-Kommission bestrafte die sechs Finanzinstitute am Mittwoch wegen Zinsmanipulationen mit der insgesamt höchsten je verhängten Kartellstrafe in diesem Bereich.

Für Geduldige

Im Branchenvergleich und im Vergleich zur eigenen Historie ist die Deutsche Bank nach Einschätzung des AKTIONÄR unterbewertet. Langfristig sind Kurse um 47 Euro wahrscheinlich. Wer Geduld hat, steigt ein und setzt den Stopp bei 29 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Eine Million ist zu wenig

Wer mehr als eine Million Euro anlegen kann, hat sich bislang bei der Deutschen Bank von „Normal-Investoren“ unterschieden. Der Konzern hat dieses Klientel gesondert von den normalen Privatkunden in der Vermögensverwaltung betreut. Damit soll jetzt Schluss sein, denn die Bank will auch hier sparen. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Vorsicht vor dem zweiten Quartal

Der Turnaround bei der Deutschen Bank ist in vollem Gange. Im Herbst will der Vorstand weitere Details zur Reintegration der Postbank in den Mutterkonzern bekannt geben. Und auch die organisatorische Abspaltung der Fondstochter Deutsche Asset Management für den Teilbörsengang soll dann … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Der Nebel lichtet sich

Die Reintegration der Postbank in die Deutsche Bank und der Teilbörsengang der Deutschen Asset Management sind nur ein Teil der neuen Strategie des Gesamtkonzerns: CEO John Cryan will sich auch von unprofitablen Geschäftsfeldern trennen und Segmente verkaufen, die nicht zum Kerngeschäft der Bank … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Störfeuer aus den USA?

Die Deutsche Bank steht in den USA erneut im Visier der Behörden. Der Vorwurf: Der Konzern sowie andere Finanzinstitute sollen „verbotene“ Transaktionen für nordkoreanische Firmen abgewickelt haben. Das berichtet der Nachrichtensender n-tv. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Vorreiter beim Brexit

Deutsche-Bank-CEO John Cryan sagt in einem Interview mit Der Zeit: „Wir wären heute in besserer Verfassung, wenn wir das, was wir in den vergangenen zwei Jahren erledigt haben, schon vor sechs oder sieben Jahren getan hätten.“ Die Deutsche Bank habe sich später als andere um die Beseitigung von … mehr