Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Bank: Vorbereitung auf den „Brexit“

Neben dem „Grexit“ befassen sich spätestens nach dem Wahlsieg des konservativen Premierministers David Cameron viele Marktteilnehmer mittlerweile auch mit dem „Brexit“, dem Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Auch die Deutsche Bank macht sich Gedanken über ein derartiges Szenario. So bestätigte eine Sprecherin des Frankfurter Bankenriesen gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg, dass der Konzern sich mit den möglichen Folgen des EU-Austritts befasst. Damit wäre der deutsche Branchenprimus laut der Financial Times das erste größere Finanzinstitut, das auch formell mit den Konsequenzen des „Brexit“ auseinandersetzt. Der DAX-Konzern ist in Großbritannien sehr stark aufgestellt. Aktuell beschäftigt die Deutsche Bank dort rund 9.000 Menschen. Wie die Zeitung weiter berichtet, dürfte ein großer Teil der Geschäfte nach Deutschland verlegt werden.

Aktie bleibt ein Kauf
Ob es nun zum „Brexit“ kommt oder nicht sollte für die Kursentwicklung der Deutschen Bank nachhaltig keinen allzu großen Einfluss haben. DER AKTIONÄR hält aufgrund der im Branchenvergleich sehr günstigen Bewertung nach wie vor an der Kaufempfehlung für die DAX-Titel fest. Der Stopp sollte bei 24,50 Euro belassen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Gefahr heißt Trump

Die Deutsche Bank ist größte Gläubigerin des US-Präsidenten. Im Hypothekenstreit des vergangenen Jahres wurde das dem Konzern noch als Vorteil ausgelegt. Marktteilnehmer vermuteten wohl zurecht, Trump hätte wegen seiner Geschäftsbeziehungen nach Frankfurt kein Interesse an einer zu hohen Strafe für … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das will die HNA Group wirklich

Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist in Deutschland bis vor kurzem nahezu unbekannt gewesen. Der Einstieg bei der Deutschen Bank im Frühjahr diesen Jahres hat das aber geändert. Die Chinesen haben im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung im April ihren Anteil überraschend auf 9,9 Prozent … mehr