Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Bank: Neues Jahrestief

Die Aktie der Deutschen Bank ist im heutigen Handel erneut unter Druck geraten und gibt deutlich ab. Mittlerweile notieren die Anteile der größten deutschen Privatbank auf dem niedrigsten Stand seit Ende 2012. Der Kommentar der UBS, wonach sich die Ertragsentwicklung im Handelsgeschäft der Investmentbanken im Mai noch einmal abgeschwächt haben dürfte, dürfte den Kurs zusätzlich belasten. Allerdings bestätigte Analyst Daniele Brupbacher die Einstufung für den DAX-Titel mit "Neutral" und einem Kursziel von 33 Euro belassen. Der Experte senkte seine Schätzungen und geht jetzt von einem Ertragsrückgang im Anleihe-, Währungs- und Rohstoffgeschäft (FICC) der Branche von 16 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum aus. Der Experte senkte seine diesjährige Gewinnprognose je Aktie für die Deutsche Bank um zwei Prozent.

Abwarten!

Das Chartbild sieht alles andere als gut aus und im Zuge der Kapitalerhöhung dürfte die Aktie der Deutschen Bank zunächst weiter nachgeben. Anleger sollten daher vorerst weiter an der Seitelinie verharren.
(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Der Basel-IV-Schreck

Die Deutsche Bank hat mit der jüngsten Kapitalerhöhung im April die harte Kernkapitalquote auf 14,1 Prozent hochgeschraubt. Die Bank hat damit nach der HSBC, die auf 14,3 Prozent kommt, in Europa die zweithöchste Kapitalausstattung. Diskussionen um eine zu geringe Kapitaldecke sollten damit … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Gefahr heißt Trump

Die Deutsche Bank ist größte Gläubigerin des US-Präsidenten. Im Hypothekenstreit des vergangenen Jahres wurde das dem Konzern noch als Vorteil ausgelegt. Marktteilnehmer vermuteten wohl zurecht, Trump hätte wegen seiner Geschäftsbeziehungen nach Frankfurt kein Interesse an einer zu hohen Strafe für … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das will die HNA Group wirklich

Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist in Deutschland bis vor kurzem nahezu unbekannt gewesen. Der Einstieg bei der Deutschen Bank im Frühjahr diesen Jahres hat das aber geändert. Die Chinesen haben im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung im April ihren Anteil überraschend auf 9,9 Prozent … mehr