Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: Keine Hilfe aus Berlin

Nach Angaben des Focus kann die Deutsche Bank ein Jahr vor der Bundestagswahl nicht auf die Unterstützung der Politik hoffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll diplomatische Hilfe und eine Geldspritze des Staates ausgeschlossen haben.

Nach Informationen aus Insiderkreisen will sich die Bundesregierung nicht in den Hypotheken-Rechtsstreit mit den USA einmischen. Medien berichten, dass Deutsche-Bank-CEO John Cryan die Bundeskanzlerin genau darumgebeten habe. Da nächstes Jahr Bundestagswahlen anstehen, habe Merkel Vermittlungshilfe und Staatsgeld für das Geldhaus aber ausgeschlossen, so der Focus.

Es wird eng

Ursprünglich wollte Cryan bis Ende des Jahres die größten Rechtsstreitigkeiten, die wie ein Damoklesschwert über der Deutschen Bank hängen, beilegen. Neben dem Hypothekenstreit in den USA muss die Deutsche Bank dort noch mit einer Strafe wegen Verfehlungen am Devisenmarkt rechnen. In Russland droht zudem ein Bußgeld wegen Geldwäsche-Vorwürfen. Will CEO Cryan sein Versprechen wahrmachen, muss er sich beeilen. Für den AKTIONÄR sind die Aktien der Deutschen Bank eine Verkaufsposition.


 

Crowdinvesting

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Seiten: 256
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
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  • Ngoc Tuan Nguyen -
    Irgendwie kann ich die allgemeine Aufregung um das Thema "Deutsche Bank AG" in den letzten Tagen nicht nachvollziehen. Denn laut offiziellen Geschäftsberichts 2015 hat die Deutsche Bank AG Beteiligungen im Wert von insgesamt 79,27 Milliarden EUR. Diese Beteiligungen entsprechen das 5,4-fache der aktuellen Marktkapitalisierung (vom 27.09.2016). Man müsste sich vereinfacht vorstellen. Nach heftigem Unwetter steigt die Flut ins Haus, der Gesamtschaden beträgt ca. 10 Tausend EUR, der Eigentümer aber hat noch 54 Tausend EUR auf der Kante. Der Causa Deutsche Bank verdient meiner Meinung nach nicht mal die Bezeichnung Not, geschweige denn Krise. Im Bedarfsfall kann die Bank locker und bequem Ihre Beteiligungen veräußern, um ihre Verpflichtungen nachzukommen.

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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