Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: Ist das Cryans Geistesblitz?

Die Deutsche Bank könnte laut Handelsblatt an der Postbank festhalten und die Tochter wieder in den Konzern integrieren. Die Pläne hätten weitreichende Folgen, der Börsengang der Postbank wäre damit vom Tisch.

Aus Unternehmenskreisen heißt es, dass am Ende nur noch die Marke Postbank übrig bleiben könnte. Das Geschäft würde in diesem Fall mit den Privatkunden der Deutschen Bank zu einer Holding verschmolzen. „Das ist eine Variante, die im Moment intern stark unterstützt wird, denn die Einlagen der Postbank sind bedeutsamer geworden“, so ein Insider gegenüber dem Handelsblatt.

Radikalkur droht

Konkret geht es der Deutschen Bank um den Zugriff auf die Spargelder bei der Postbank. Bei einer Bündelung mit dem Geld der Deutsche-Bank-Kunden könnte sich der Konzern über die Einlagen günstiger refinanzieren. Wird die Strategie umgesetzt, geht das nur mit massiven Stellenstreichungen und Filialschließungen. Laut Insidern sind die Überlegungen aber erst ganz am Anfang.

Es bleibt spannend

Mit der Bündelung der Privatkunden bei der Deutschen Bank steht eine Strategie im Raum, die das angeschlagene Geldhaus wieder auf Kurs bringen könnte. Am kommenden Donnerstag wartet die Deutsche Bank mit Zahlen auf, hier kann sie nur positiv überraschen. Eine Einigung in den USA steht weiter aus, Anleger meiden deshalb die Aktie.

 


 

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