Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: Die Risiken schwinden

Deutsche-Bank-CEO John Cryan konnte im vergangenen Jahr mit dem Hypothekenstreit in den USA und der Geldwäscheaffäre in Russland die größten Rechtsrisiken beilegen. Jetzt kann der Konzern einen weiteren Sieg für sich verbuchen: Laut Bloomberg wurden in Russland die Anschuldigungen fallen gelassen, dass die Deutsche Bank über Derivate ihre Steuerschuld verringern wollte.

Ursprünglich ging es um einen Betrag von bis zu zehn Billionen Rubel (166 Millionen Euro), um den die Bank über komplexe Finanzkonstrukte ihre Steuerschuld in Russland gedrückt haben soll. Anatoly Aksakov, Vorsitzender der Vereinigung der Regionalbanken in Russland, sagt: „Mir wurde gesagt, dass die Anschuldigungen fallen gelassen wurden.“

Das Beispiel zeigt, dass Cryan nicht nur eine neue Strategie präsentiert hat, sondern auch weiterhin an der Beilegung der Rechtsstreitigkeiten des Konzerns arbeitet. Nach der gelungenen Kapitalerhöhung ist auch die Diskussion um die Eigenkapitalbasis der Bank beendet. Mit 14,1 Prozent bei der Kernkapitalquote liegt die Deutsche Bank in der Spitzengruppe der europäischen Konkurrenz.

Klarer Kauf

Eine starke Kapitalbasis und weniger Rechtsrisiken: Die Aktie der Deutschen Bank hat einiges Nachholpotenzial gegenüber der Peergroup, was sich schon bald in steigenden Kursen niederschlagen sollte. Entscheidend dafür ist allerdings der Ausbruch aus der Seitwärtsrange zwischen 15,22 und 16,71 Euro. Fällt der Widerstand bei 16,71 Euro, rücken die Verlaufshochs vom März diesen Jahres bei 17,58 Euro in den Fokus. Das Kursziel beträgt 22,00 Euro. Anleger sollten bei 11,50 Euro einen Stopp setzen.

 


 

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