Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: "Das Schlimmste ist überstanden"

Die Aktie der Deutschen Bank setzt ihre Kurserholung fort. Grund für die Gewinne am Donnerstag ist eine positive Branchenstudie von Barclays. Die Analysten sehen Überraschungspotenzial für den Sektor.

Gleich mehrere Faktoren könnten sich für die Bankenbranche in den kommenden Monaten positiv auswirken. Der wichtigste Punkt: „Bei den Rechtsstreitigkeiten erscheint das Schlimmste vorbei und die aufsichtsrechtlichen Störungen dürften nachlassen“, so die Analysten von Barclays.

Zudem könnten die weltweiten Investmentbankerträge stärker als erwartet zulegen. Bislang gehen die Experten von nur einem Prozent aus. Allerdings entwickeln sich die M&A-Aktivitäten laut Barclays sehr viel versprechend. Die Aktivitäten an den Aktien- und Anleihenmärkten seien auf „einem gesunden Niveau“.

Chance für Mutige

Die Aktie der Deutschen Bank konsolidiert am Donnerstag weiter. Allerdings sieht das charttechnische Bild nach wie vor nicht gut aus. Der Abwärtstrend ist weiter intakt. Das 12-Monats-Tief bei 22,66 Euro ist nicht allzu weit entfernt. Hoffnung macht allerdings – neben den Aussagen von Barclays – die Aussicht auf einen baldigen Start von QE in Europa. Ein massiver Kauf von Staatsanleihen würde der ganzen Branche sehr gut tun. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner spekulativen Kaufempfehlung für die Deutsche Bank und empfiehlt einen Stoppkurs bei 21,50 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Der Basel-IV-Schreck

Die Deutsche Bank hat mit der jüngsten Kapitalerhöhung im April die harte Kernkapitalquote auf 14,1 Prozent hochgeschraubt. Die Bank hat damit nach der HSBC, die auf 14,3 Prozent kommt, in Europa die zweithöchste Kapitalausstattung. Diskussionen um eine zu geringe Kapitaldecke sollten damit … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Gefahr heißt Trump

Die Deutsche Bank ist größte Gläubigerin des US-Präsidenten. Im Hypothekenstreit des vergangenen Jahres wurde das dem Konzern noch als Vorteil ausgelegt. Marktteilnehmer vermuteten wohl zurecht, Trump hätte wegen seiner Geschäftsbeziehungen nach Frankfurt kein Interesse an einer zu hohen Strafe für … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das will die HNA Group wirklich

Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist in Deutschland bis vor kurzem nahezu unbekannt gewesen. Der Einstieg bei der Deutschen Bank im Frühjahr diesen Jahres hat das aber geändert. Die Chinesen haben im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung im April ihren Anteil überraschend auf 9,9 Prozent … mehr