Aixtron
- Martin Weiß - stellv. Chefredakteur

DepotChamp: Die Renditejagd geht weiter!

10.000 Euro Startkapital, drei Kandidaten, ein Ziel: In 90 Tagen mit den richtigen Aktien möglichst viel Gewinn erzielen. DER AKTIONÄR ist mit von der Partie und hat die ersten drei Neuaufnahmen getätigt: Aixtron, Sixt und Groupon.

Maximale Transparenz

Der DepotChamp ist ein Börsenduell mit echtem Geld unter realen Bedingungen, d.h., Transaktionskosten und sonstige Gebühren werden berücksichtig. Gekauft werden dürfen zudem nur Aktien, die an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Die detaillierten Spielregeln finden Sie hier.

Aixtron - LED's rock!

(WKN A0W MPJ)

DER AKTIONÄR setzt in den nächsten Wochen auf Aixtron. Das Unternehmen aus Herzogenrath hat sich auf die Entwicklung von Maschinen spezialisiert, die bei der Produktion von LEDs zum Einsatz kommen.

Bis Anfang 2011 zählte die Aixtron-Aktie zu den Highflyern im TecDAX, doch seither war mit dem Papier kein Blumentopf zu gewinnen. Die Branche litt unter massiven Überkapazitäten, die Auftragseingänge bei den Westdeutschen brachen ein. 

Seit einiger Zeit mehren sich die Anzeichen, dass die LED-Branche vor (dem lang ersehnten) Aufschwung steht. So meldete der US-LED-Produzent Cree Anfang Januar starke Quartalszahlen und gab zudem einen guten Ausblick. Details finden Sie hier. 

In der kommenden Woche öffnet Veeco Instruments seine Bücher. Der größte Konkurrent von Aixtron - die beiden Konzerne teilen den Markt für MOCVD-Maschinen de facto unter sich auf - verzeichnete schon im letzten Quartal einen Zuwachs bei den Auftragseingängen für MOCVD-Anlagen von 28 Prozent.

Die Spekulation: Sollte Veeco mit seinen Zahlen erneut überzeugen, dürfte es für Aixtron ebenfalls nach oben gehen. Vor diesem Hintergrund ist der Chart von Aixtron interessant.

Im 3-Jahreschart sieht man die lange Bodenbildungsphase der Aixtron-Aktie. Wichtige Widerstandsmarken finden sich bei 12 Euro, 14 und 15 Euro. Erst mit dem Sprung über die 15 Euro ist die Bodenbildung abgeschlossen. 

Sixt: Hallo Taxi!

(WKN 723132)

Die Depotaufnahme von Sixt ist schnell erklärt: Die Aktie ist ein echter Dauerläufer und hat mit dem Sprung über die 24-Euro-Marke ein Kaufsignal generiert.

Operativ läuft es bei Sixt ebenfalls rund. Im Heimatmarkt profitiert der größte Autoverleiher von einer Marktbelebung, das internationale Geschäft wächst weiter dynamisch.

Frische Wachstumsimpulse erhofft sich Sixt vom Einstieg in das Taxigeschäft. Unter dem Namen myDriver startete das Unternehmen in Berlin, München, Düsseldorf und anderen Großstädten einen 24/7-Fahrerdienst. Längerfristig peilt Sixt einen Anteil am Gesamtmarkt von zehn Prozent an.

Schlagzeilen lieferte Sixt zudem mit einem Leasingangebot für den Tesla S. Der Elektroflitzer ist in aller Munde und kann ab 735 Euro/Monat  geleast werden.

Groupon: Mehr als Rabattmarken

Wer an der Börse erfolgreich sein will, muss seine Meinung ändern können. Als der US-Rabattmarkenanbieter Groupon 2011 an die Börse ging, empfahl DER AKTIONÄR die Aktie zu shorten. Das Geschäftsmodell schien wenig nachhaltig mit geringen Einstiegsbarrieren für Konkurrenten. Die Talfahrt der Aktie von in der Spitze 25 Dollar bis auf 2,76 Dollar war ein Beleg, dass viele Investoren ähnlich dachten.

Doch das Unternehmen hat sich gewandelt. Der Rauswurf von Chef und Firmengründer Andrew Mason erwies sich als richtige Entscheidung, ebenso wie die Ernennung von Eric Lefkofsky als neuen Vorstandschef. Das neue Management hat viele neue Ideen umgesetzt und Groupon damit ein schärferes Profil verpasst.

Groupon ist über das alte Geschäftsmodell hinausgewachsen und bietet jetzt unter anderem Flash-Sales und Urlaubsreisen an. Lefkofsky hat zudem die Mobile-Strategie erfolgreich vorangetrieben. Die App wurde weltweit mehr als 40 Millionen Mal heruntergeladen und ist ein echter Erfolg.

Wenn Groupon in der nächsten Woche die Geschäftszahlen für 2013 meldet, erwarten Analysten einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr von acht Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar und einen Gewinn (vor Sonderfaktoren) von 0,09 Dollar. Die Wachstumsraten sind zwar deutlich niedriger, als noch vor einem Jahr, doch schon für 2014 rechnen die Analysten dank der neuen Geschäftsfelder mit einer kräftigen Belebung der Geschäfte. So soll der Umsatz um 15 Prozent in die Höhe klettern und der Gewinn um 180 Prozent.

Hinweis: DER AKTIONÄR wird im Rahmen des Börsenduells DepotChamp mehrmals pro Woche über die Entwicklung der Depotwerte berichten.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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