DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX unter der Lupe - Strohfeuer oder doch mehr?

Der deutsche Aktienmarkt startet am Montag mit leichten Gewinnen in den Handel. Die Wall Street hatte am Freitag schwache Arbeitsmarktdaten abgeschüttelt und auch schwächere Wirtschaftsdaten aus China vom Wochenende halten die Anleger nicht von Käufen ab. Hinzu kommen besser als erwartet ausgefallene Auftragseingänge der deutsche Industrie für den Monat März.

Eine Viertelstunde nach Handelseröffnung auf Xetra notiert der DAX bei 9.904 Zählern und damit nahezu punktgenau an einer wichtigen Widerstandslinie. Diese resultiert aus Hochpunkten von Ende Januar und Anfang März sowie Hoch- und Tiefpunkten von Anfang April. Knapp darüber bei 9.943 Punkten verläuft die jüngste Aufwärtstrendlinie.

Neuer Ärger droht

Gelingt es nicht, diesen Bereich sowie das alte Ausbruchsniveau bei 10.110 Zählern schnell zu überwinden, droht den DAX-Bullen neuer Ärger. In diesem Fall wäre die jüngste Gegenbewegung, ausgehend vom Gap-Close bei 9.770 Punkten, nur als technische Erholung im übergeordneten Abwärtstrend einzustufen und mit neuen Rücksetzern zu rechnen. Als erste Anlaufstelle käme das 38,2%-Fibonacci-Retracement des Februar-Aufwärtstrends bei 9.800 Punkten in Frage. Ein Durchbruch dieser Marke könnte den DAX bis zum 50%-Retracement (9.586) oder die 9.500er-Marke fallen lassen.

An der Seitenlinie bleiben

Im Moment fehlt es an klaren charttechnischen Impulsen. Eine kleine Position in einem DAX-Turbo kann eröffnet werden, sobald der Widereintritt in den kurzfristigen Aufwärtstrend gelingt. Als Stop-Buy-Limit bietet sich die Marke von 9.950 Punkten an. Eine Produktidee gibt es im aktuellen AKTIONÄR, den Sie hier bequem herunterladen können. Mehr zum DAX sehen Sie im täglichen DAX-Check bei DER AKTIONÄR TV oder lesen Sie an dieser Stelle.

(mit Material von dpa-AFX)

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