DAX
- Maximilian Völkl

DAX schnauft durch: Die Risiken nehmen zu

Am Freitag hat der DAX bei 12.878 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht. Die politischen Spannungen im Nahen Osten, der Terroranschlag und die anstehende Wahl in Großbritannien sowie Fragezeichen hinter der Geldpolitik der EZB drücken zu Wochenbeginn aber auf die Stimmung. Der Leitindex notiert wieder unter der 12.800-Punkte-Marke.

Mehrere arabische Länder haben am Wochenende die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Der Vorwurf gegenüber dem Golfstaat lautet Terrorunterstützung. In dieser Woche stehen vor allem die Neuwahlen in Großbritannien im Fokus. Durch den Terroranschlag in London überlagert die Sicherheitsdebatte die Fragen nach dem Brexit. Für die amtierende Premierministerin Theresa May ist das ein wunder Punkt – als Innenministerin hatte sie Kürzungen im Sicherheitsapparat durchgesetzt.

Am Dienstag kommt es zudem zu einer routinemäßigen Prüfung der Aktienindizes. In den großen Indizes dürfte die Deutsche Börse aber keine Veränderungen vornehmen. Lediglich im SDAX wird der Aufstieg der Immobilienfirma Grand City Properties erwartet. Vermutlich muss dafür der Glücksspiel-Anbieter Zeal Network aus dem Index der kleineren Werte ausscheiden.

Long-Position

Das Stop-Buy-Limit für den Turbo-Long der DZ Bank mit der WKN DGV74F ist am Freitag zu 8,17 Euro aktiviert worden. Der Schein notiert trotz des Rücksetzers im Plus. Anleger bleiben an Bord. Nach unten wird es gefährlich, wenn der DAX wieder unter 12.700 Punkte fallen sollte.

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