DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX in Lauerstellung - banges Warten auf Arbeitsmarktbericht

Nach den etwas schwächeren Vorgaben aus Amerika und Asien sind die Ausschläge im DAX am Morgen ebenfalls sehr gering. Der XDAX notiert wenige Minuten nach Handelsstart bei 10.560 Zählern und damit wenige Pünktchen unter dem Xetra-Schlussstand vom Vortag. Am Nachmittag könnte wieder Bewegung in den Aktienmarkt kommen, wenn der US-Arbeitsmarkt für September (14:30 Uhr) veröffentlicht wird.

Im Markt wird erwartet, dass 175.000 neue Stellen geschaffen wurden und die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent liegt. Fällt der Bericht besser aus als erwartet, dürfte die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung der Fed im Dezember weiter steigen. Mittlerweile muss das für die Börse aber nichts Schlechtes bedeuten. Steigende Zinsen wären Balsam für die Großbanken und Versicherungsriesen.

Der DAX befindet sich weiterhin in einer Range zwischen 10.800 auf der Ober- und 10.200 auf der Unterseite. Erst ein Durchbruch dirch eine der beiden Barrieren wäre ein starkes Einstiegssignal. Zieht man die Statistik als Indikator heran, müssten die Kurse bis Jahresende steigen. Hat der S&P 500 bis zum 14. September mehr als fünf Prozent zugelegt (wie in diesem Jahr), ging es in der Vergangenheit - seit 1928 - in 85 Prozent der Fälle nach oben.

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