Datagroup
- Markus Horntrich - Chefredakteur

Datagroup verzeichnet Auftragsflut

Der IT-Dienstleister Datagroup verzeichnete in den vergangenen Wochen einen regen Auftragseingang. Vor allem Neukunden scheinen sich für das im Oktober 2014 eingeführte Komplett-Service-Angebot COREBOX zu begeistern.

36 Millionen Euro Neuaufträge

Outsourcing von IT bleibt ein Trend, von dem der IT-Dientsleister Datagroup kräftig profitiert. Rund 36 Millionen Euro an neuen Aufträgen konnten die Schwaben in den zurückliegenden Wochen an Land ziehen. Vor allem die COREBOX, ein Full-Service-Abngebot für Unternehmen mit einer Größe von 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen, scheint den Nerv des Mittelstands zu treffen. Von den 36 Millionen Euro an Neuaufträgen entfallen rund zwei Drittel auf neue Kunden, der Rest auf Bestandskunden. Auf Basis des ersten Quartals liegt der Auftragseingang bei mehr als 40 Millionen Euro

Marge steigt

Mit den Outsourcing- und Cloudaufträgen klettert die Marge des IT-Konzerns. Im laufenden Jahr wird diese auf EBITDA-Basis in Richtung 10 Prozent laufen. In der Guidance für das Geschäftsjahr 2014/15 hat Firmenchef Max H.-H. Schaber 155 Millionen Euro Umsatz und 15 Millionen Euro beim operativen Ergebnis in Aussicht gestellt. Mittelfristis sollten beim EBITDA rund 15 Prozent vom Umsatz erreichbar sein.

Hoher Anteil wiederkehrende Umsätze

Bereits 65 Prozent der Umsätze sind wiederkehrend und daher gut planbar. Ein erneutes Übertreffen dieser Prognose ist daher nicht utopisch. Auf Nachfrage von DER AKTIONÄR wollte sich Schaber aber trotz der guten Auftragslage nicht festlegen. "Vielleicht können wir zur Hauptversammlung etwas neues sagen. Momentan müssen wir erst einmal abwarten, wie sich die Dinge weiter entwickeln." Fest steht jedoch schon, dass die Aktionäre sich 2016 auf eine höhere Dividende freuen können. 25 Cent wollen wir mindestens für das Geschäftsjahr 2014/15 ausschütten.

Das sagen die Analysten

Die Analysten sehen bei der IT-Aktie noch Potenzial: M. M. Warburg hat das Kursziel bislang bei 12 Euro, was angesichts der guten Auftragslage eher nach oben angepasst werden könnte. Aus technischer Sicht macht sich die Aktie gerade auf den Weg, den Widerstand bei 10,50 Euro aus dem Weg zu räumen und ein Kaufsignal zu generieren.

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