Facebook
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Dank Bastian Schweinsteiger: Facebook-Aktie steigt und steigt und steigt

Bastian Schweinsteiger hat sich beim BVB entschuldigt. Dabei ist er nicht mit einem Strauß Blumen in Dortmund aufgekreuzt. Er geht mit der Zeit und hat per Videobotschaft auf der US-Plattform Facebook bei Kevin Großkreutz und Co um Vergebung für seinen Schmähgesang gebeten. Mark Zuckerberg und Aktionäre von Facebook können sich über solche prominente Unterstützung des Traffics die Hände reiben: Alleine dieses Video wurde von 222.187 Personen geliked – und von einem Vielfachen davon angesehen.

Das Schweinsteiger-Beispiel zeigt: Facebook wird immer populärer. Erst vor kurzem hatte das Finale der Fußball-WM dem Sozialen Netzwerk Rekordzahlen beschert. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels in Rio de Janeiro die bisher höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses.

Werbung auf Smartphone boomt

Auch ohne WM-Effekt konnten die Zahlen zuletzt die Analysten wieder positiv überraschen: Der Gewinn schoss im zweiten Quartal um 138 Prozent auf 791 Millionen Dollar. Zwei Trends befeuern dabei das Ergebnis. Die um 39 Prozent auf 654 Millionen gestiegene Anzahl von Nutzern, die täglich per Smartphone auf der Seite surfen. Damit einhergehend buchen die Firmen immer mehr Mobile-Werbung: Der Mobile-Umsatz stieg um 67 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Auch weil jeder einzelne User dank der handlichen Smartphones noch öfters auf Facebook surft und auch weil mitterweile die teuere Werbung per Bewegtbild gebucht wird.

Eine aktuelle Einschätzung zur Aktie sehen Sie im DAF-Interview von heute:

 

Viel Rückenwind

DER AKTIONÄR hatte bereits im letzten Jahr darauf hingewiesen: Die Analystenschätzungen sind aufgrund des ungenutzten Erlöspotenzials des gewaltigen Traffics zu konservativ. Tatsächlich wurden die Gewinnschätzungen für das Jahr 2015 im Schnitt um über 100 Prozent angehoben. Im Q1 2014 lag der Gewinn 40 Prozent über den Erwartungen, im Q2 2014 um 30 Prozent. Auch aufgrund des WM-Effektes ist davon auszugehen, dass die Q3-Zahlen ähnlich stark werden. Bei Kursschwäche weiterhin kaufenswert!

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| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

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